Was Kostet Pickerl Bei öamtc
Stell dir vor: Es ist Samstagmorgen, die Sonne scheint, du willst mit der Familie zum Badesee oder zu Oma ins Grüne. Du springst ins Auto, drehst den Schlüssel – und das Ding ruckelt, hustet, und die Motorkontrollleuchte leuchtet auf wie ein böser Weihnachtsstern. Herzlichen Glückwunsch, der Pickerl-Termin ruft. Und dann kommt die große Frage: Was kostet eigentlich das Pickerl beim ÖAMTC?
Die gute Nachricht zuerst
Es ist nicht so teuer, wie du befürchtest. Der ÖAMTC verlangt für die §57a-Überprüfung (das ist der offizielle Name fürs Pickerl) zwischen rund 45 und 70 Euro, je nachdem, ob du Mitglied bist oder nicht. Als Mitglied zahlst du meist um die 45 Euro. Nicht-Mitglieder? Dann sind es eher 65 bis 70 Euro. Klingt erstmal nach einem happigen Betrag, aber denk mal an das teure Bier am See oder an die zwei Cappuccinos mit Sahne, die du dir diese Woche gegönnt hast. Für die Sicherheit deiner Familie ist das ein Schnäppchen.
Warum soll dich das kümmern? Eine kleine Geschichte
Mein Nachbar Herbert hat letztes Jahr gesagt: „Ach, das Pickerl mach ich später. Mein Auto ist erst vier Jahre alt, das läuft.“ Klar, lief es. Bis er auf der Autobahn bei Tempo 130 einen komischen Klapper-Ton aus der Hinterachse hörte. Ergebnis: Gebrochene Feder. Hätte die Werkstatt beim Pickerl sofort gesehen. Statt den günstigen 50 Euro beim ÖAMTC zahlte Herbert dann über 400 Euro für die Reparatur plus ein neues, teures Gutachten. Nicht lustig, oder? Das Pickerl ist wie eine Vorsorge-Untersuchung für dein Auto – nur ohne kaltes Stethoskop.
Der Unterschied, der dich lächeln lässt
Beim ÖAMTC ist es oft schneller, unkomplizierter und menschlicher als in manchen Werkstätten. Du fährst vor, der Prüfer trinkt einen Kaffee, redet mit dir über Fußball und erklärt dir, warum dein rechter Reifen wie ein Osterhase hüpft. Kein Verkaufsdruck, keine „Muss-das-sein“-Panikmache. Nur ehrliche Diagnose. Und falls doch was kaputt ist, sagen sie dir: „Fahr zu deiner Werkstatt, das ist günstiger als bei uns.“ Respekt, oder?
Und was kostet der Spaß genau?
Hier die kurze Liste für dein Portemonnaie:

ÖAMTC-Mitglied: ca. 45–55 Euro. Gehörst du dem Club an? Dann ist das fast wie ein halber Einkauf im Supermarkt.
Nicht-Mitglied: ca. 65–70 Euro. Das ist, als würdest du für die ganze Familie einmal Pommes mit Schnitzel bestellen – inklusive Getränk, ohne den Nachschlag.
Wichtig: Kommt die Bremsflüssigkeit, das Lenkungsspiel oder die Abgaswerte nicht durch, zahlst du die 50 Euro trotzdem, weil die Arbeit ja gemacht wurde. Das ist wie beim Friseur: Haare schneiden musst du zahlen, auch wenn du die neue Frisur nicht magst.

Warum du das Pickerl beim ÖAMTC machen solltest (und nicht am Flohmarkt)
Klar, Billig-Prüfstellen gibt es um die Ecke für 30 Euro. Aber da steht oft ein übermüdeter Mechaniker, der kaum auf die Hebebühne schaut. Beim ÖAMTC arbeiten echte Profis mit guter Laune, die dir sogar zeigen, wie du im Winter die Batterie checkst. Außerdem: Falls du unterwegs liegen bleibst, kennst du die Zentrale ja schon. Das Pickerl ist quasi die Eintrittskarte für den Club der sicheren Fahrer – und die kostet weniger als eine durchzechte Nacht in der Stadt.
Also: Termin machen, Auto hinstellen, fünf Euro in die Hosentasche stecken – und danach mit einem guten Gefühl losfahren. Denn ein Pickerl beim ÖAMTC ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern eine Frage des Herzens. Und ein bisschen auch der Brieftasche. Prost, auf eine pannenfreie Saison!
