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Scheidung In österreich Kosten


Scheidung In österreich Kosten

Also, die Hochzeit war ja noch ein Riesen-Fest. Die Location gebucht, das Kleid perfekt, der Onkel hat auf der Gitarre „Angels“ gespielt – und alle haben geheult. Aber jetzt, ein paar Jahre später, sitzt du da, isst dein Müsli und überlegst, ob du ihn nicht doch beim gemeinsamen Ikea-Regal-Kauf erwürgen solltest. Und dann kommt der Moment, wo du denkst: „Scheidung in Österreich – Kosten? Wie teuer ist eigentlich die Freiheit?“

Die erste Überraschung: Es ist wie ein Netflix-Abo – nur ohne Happy End

Stell dir vor, du bestellst eine Pizza. Du freust dich auf Käse und Salami, aber dann kommt die Rechnung. Und du denkst: „Hä, war das nicht im Preis inbegriffen?“ Genau so fühlt sich die erste Anfrage bei einem Rechtsanwalt an. Die Kosten einer Scheidung in Österreich sind nämlich nicht einfach eine Kleinigkeit wie ein Kaffeebecher mit lustigem Spruch. Nein, sie sind eher wie ein neues Auto – nur dass du am Ende kein Auto hast, sondern nur mehr einsames Glück und weniger Geld auf dem Konto.

Im Durchschnitt musst du mit 1.500 bis 5.000 Euro rechnen. Klingt nach einem Urlaub in der Toskana, oder? Ja, aber leider ohne Sonnenuntergang und mit mehr Papierkram. Der Großteil der Kosten sind die Anwaltshonorare und die Gerichtsgebühren. Und wenn ihr euch wie zwei Topfschläger streitet – also ums Sorgerecht, um die gemeinsame Waschmaschine oder um den letzten Rest des Hochzeitsweins – dann kann der Preis locker auf 10.000 Euro plus klettern. Das ist dann eher das Niveau eines kleinen Occasion-Autos. Aber hey, für den Preis bekommst du immerhin eine Menge Drama und ein, zwei nette Sitzungen beim Gerichtskommissär.

Die „One-Click-Scheidung“? Gibt’s nicht, aber fast

Früher dachte ich: „Scheidung? Das macht man doch schnell im Internet, wie bei Amazon.“ Falsch gedacht! Die einstweilige Verfügung ist kein digitaler Warenkorb. Aber es gibt einen Trick: Die einvernehmliche Scheidung. Das ist wie das „Freunde bleiben“ unter Erwachsenen – du zahlst viel weniger, wenn ihr euch nicht mehr hasst, sondern einfach müde voneinander seid. Dann geht’s nämlich oft für 500 bis 1.500 Euro über die Bühne. Und das ist fast schon ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass der gemeinsame Therapeut vorher 200 Euro die Stunde gekostet hat, nur damit ihr euch anseht, wie der andere den Toast isst.

Ein Kollege von mir – nennen wir ihn „Franz, den Vernünftigen“ – hat gesagt: „Wir waren uns in drei Dingen einig: Wer den Hund kriegt, wer die Bohrmaschine behält und dass wir kein Bock auf einen Rosenkrieg haben.“ Ergebnis: Einvernehmliche Scheidung in Wien, Kosten: 1.200 Euro. Dauer: Drei Monate. Und Franz hat sogar noch ein E-Bike von dem gesparten Geld gekauft. Das nenne ich mal eine Win-Win-Lösung.

Scheidungsrechner 2019: Scheidungskosten berechnen | Scheidung.io
Scheidungsrechner 2019: Scheidungskosten berechnen | Scheidung.io

Die versteckten Kosten: Die Seele und die Steuerberatung

Aber Vorsicht! Die Scheidungskosten in Österreich sind nur die Spitze des Eisbergs. Denn versteckte Kosten lauern überall. Da wäre der Unterhalt – das ist wie eine monatliche Miete für deine Freiheit. Oder der Vermögensausgleich: Plötzlich muss die Hälfte deiner teuren Lego-Sammlung oder deiner Gitarren-Sammlung bewertet werden. Und wehe, du hast eine gemeinsame Eigentumswohnung. Das ist dann, als ob du einen Planeten teilst – und der andere will die Atmosphäre.

Vergiss nicht: Du brauchst oft einen Steuerberater. Warum? Weil Ehe und Finanzen wie zwei Katzen im selben Karton sind – es wird schnell blutig und unordentlich. Ein Bekannter hat für die Trennung von seinem Haus so viel Geld bezahlt, dass er im ersten Jahr danach nur noch Nudeln mit Ketchup gegessen hat. Aber er lächelt dabei, denn es war seine Entscheidung und seine Nudeln. Freiheit schmeckt nach Ketchup.

Was Sind Die Kosten Der Scheidungskosten? – TJNHSN
Was Sind Die Kosten Der Scheidungskosten? – TJNHSN

Der beste Rat: Wie bei einer Bergtour – mit Plan und ohne Gepäck

Wenn du jetzt mit dem Gedanken spielst: „Scheidung in Österreich – Kosten? Okay, aber wie mach ich’s günstig?“ – dann hör zu: Sei kein Streithansl. Wer sich wie ein Löwe um die Geschirrspülmaschine streitet, bezahlt am Ende die Zahnarztrechnung des Anwalts. Setzt euch hin, trinkt einen Kaffee (oder einen Schnaps, je nach Frustlevel) und macht eine Liste. Wer kriegt was? Wer zahlt was? Wie teilt ihr die Sterne der gemeinsamen Erinnerungen auf? Je klarer ihr seid, desto günstiger wird’s.

Und ganz ehrlich: 900 Euro für eine einvernehmliche Scheidung sind günstiger als ein Paar Designerstiefel – und die passen dir am Ende auch besser. Denn der teuerste Schuh ist der, der drückt. Und eine schlechte Ehe drückt ordentlich. Also: Kalkulier die Kosten, lächel beim Notar und freu dich auf das Leben danach. Es gibt schlimmere Investitionen als die Freiheit. Zum Beispiel eine Saisonkarte für den Wiener Eistraum, wenn du nicht Schlittschuhlaufen kannst.

Also, Prost auf die neue Leichtigkeit – und dass die Scheidungskosten in Österreich am Ende nur eine Zahl sind, die du beim nächsten Glas Wein mit einem Achselzucken abtust. Weil du es dir wert bist.

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