Was Kostet Auf Gran Canaria Parken Auf Dem Behindertenparkplatz
Stell dir vor, du bist auf Gran Canaria und suchst einen Parkplatz. Die Sonne brennt, die Urlaubslaune ist groß – und dann siehst du die blau markierten Behindertenparkplätze. Eine ganz normale Frage: Was kostet es eigentlich, wenn man dort unberechtigt parkt? Das ist nicht nur eine Frage für Bußgeldexperten, sondern für jeden, der entspannt reisen will.
Die Antwort ist überraschend klar: Auf Gran Canaria ist das Parken auf einem Behindertenparkplatz ohne gültigen Europäischen Behindertenausweis streng verboten. Die Strafe liegt meist zwischen 200 und 600 Euro. Ja, du hast richtig gehört – das kann schnell teurer werden als eine Woche Mietwagen.
Der Zweck dieser Regelung ist einfach: Sie schützt die Mobilität von Menschen mit Behinderungen. Wer einen Behindertenparkplatz nutzt, braucht oft nur ein paar Meter weniger, um sicher aus dem Auto zu kommen. Die Strafen sind hoch, damit der Parkplatz wirklich frei bleibt – für diejenigen, die ihn dringend benötigen.
Im Alltag zeigt sich das auf Gran Canaria ganz praktisch: In Strandnähe, vor Supermärkten und Krankenhäusern stehen die Plätze oft leer, weil die Regeln streng kontrolliert werden. Ein Tourist, der kurzfristig „nur mal schnell“ hält, riskiert nicht nur ein teures Bußgeld, sondern auch den Verlust des Mietwagen-Kautionsschutzes. Die lokale Polizei hat ein scharfes Auge darauf – vor allem in den belebten Zonen von Maspalomas oder Las Palmas.

In der Bildung kann man daraus lernen: Reisen bedeutet, lokale Gesetze zu respektieren. Ein Beispiel: In einer Ferienwohnung in Puerto de Mogán liest ein Vater mit seinen Kindern die Straßenverkehrsordnung auf Spanisch. Sie entdecken, dass der Begriff „plaza de aparcamiento para personas con discapacidad“ genau definiert ist – und dass das Bußgeld inklusive Abschleppgebühren leicht 1.000 Euro erreichen kann.
Ein praktischer Tipp für die Reiseplanung: Lade vor der Abreise die aktuelle Bußgeldtabelle der Kanarischen Inseln herunter. Sie ist oft auf Deutsch oder Englisch verfügbar. So weißt du genau, dass du auch auf einem scheinbar leeren Behindertenparkplatz nicht parken darfst – selbst wenn du nur fünf Minuten Milch holst.

Ein einfacher Weg, das zu erkunden: Beobachte das Verhalten der Einheimischen. Auf Gran Canaria parken Einheimische fast nie auf Behindertenparkplätzen, es sei denn, sie haben die entsprechende Plakette. Das macht die Straßen sicherer und respektvoller. Du kannst sogar mit offenen Augen durch die Straßen schlendern und zählen, wie viele Autos ohne Ausweis dort stehen – die Antwort ist meist: kaum eines.
Und wenn du doch mal unsicher bist? Frag einen Parkplatzeinweiser oder einen Angestellten im Supermarkt. Die sind freundlich und erklären dir gern die Regeln. Denn es geht nicht um Bestrafung, sondern um Fairness für alle – und darum, den Urlaub auf Gran Canaria ohne böse Überraschungen zu genießen.
