London Heathrow Airport Park And Test Covid Testing Collinson
Der Parkplatz-Wahnsinn: Wie ich beim Corona-Testen fast einen Herzinfarkt bekam
Also, Leute. Stellt euch vor: Ihr müsst zum Heathrow Airport, aber nicht, um in den Urlaub zu fliegen, sondern um einen PCR-Test zu machen. Klingt nach einem mittelmäßigen Samstag? Falsch gedacht. Willkommen im Collinson-Testzentrum, einem Ort, der aussieht, als hätte Ikea beschlossen, einen Drive-in für Viren zu bauen.
Erstmal die Parkplatz-Suche. Ich dachte, ich hätte „Park and Test“ gebucht – ein schickes Wort für „Stell dein Auto in einem Betonlabyrinth ab, das aussieht wie die Kulisse für einen Endzeitfilm“. Die Einfahrt war schmaler als mein Verstand nach zwei Stunden Jetlag. Ein Schild: „Nur für Mitarbeiter – oder mutige Seelen“. Ich schwöre, ich hörte ein leises Lachen aus den Lautsprechern.
Der Test: Ein Tanz mit dem Wattestäbchen
Nachdem ich endlich einen Parkplatz fand (zwischen einem Mercedes, der aussah wie ein verkleideter SUV, und einem Lieferwagen, der penetrant nach Curry roch), ging’s zum Zelt. Ein Typ im Vollschutzanzug winkte mich rein, als wäre ich ein VIP-Gast bei einer Pandemie-Party. „Keine Sorge, es tut nicht weh“, sagte er grinsend. Ha! Der Lügner. Das Wattestäbchen hat mir ein so tiefes Kratzen in der Nase verpasst, dass ich dachte, es würde meinen kleinen Gehirnzellen eine Privattour durch die Nebenhöhlen geben.
Und dann das Warten. 48 Stunden! Das ist länger als manche Beziehungen halten. Ich saß in meinem Auto, aß einen abgestandenen Müsliriegel und fragte mich, ob ich gerade 300 Euro für einen Nasen-Spass bezahlt hatte. Spoiler: Ja. Aber der Service war… nennen wir es „britisch effizient“. Das heißt: freundlich, aber mit dem Unterton von „Bitte gehen Sie jetzt“.
Die Überraschung: Zahlen wie im Casino
Jetzt kommt der Witz: Ich dachte, „Park and Test“ sei ein Pauschalpreis. Falsch gedacht! Collinson berechnet Parken und Testen separat – als ob sie denken, ich hätte einen Geldautomaten im Kofferraum. Für eine Stunde Parken zahlte ich so viel wie für ein Gourmet-Menü in London. „Aber es ist Heathrow“, flüsterte mein Konto verzweifelt.

Und das beste? Der Test war negativ. Negativ! Ich habe also für ein Wattestäbchen, das meine Seele kitzelte, und für einen Parkplatz, der nach Abgasen roch, mehr ausgegeben als für eine Ryanair-Reise. Aber hey – ich bin reingekommen. Und ich habe eine Story fürs Café!
Fazit: Wenn ihr in Heathrow einen Test braucht, plant wie für eine Invasion. Bringt Snacks, Geduld und einen Kreditrahmen mit. Oder macht es wie ich: Albern lachen, während ihr die Rechnung signiert. Denn, Leute, manchmal ist der Weg zum Negativ-Ergebnis die größte Positiv-Überraschung.
