Erste Bank Filiale Taborstraße
Stell dir vor: Eine Bank, die aussieht, als hätte jemand Bauklötze in die Luft geschleudert. Genau das ist die Erste Bank Filiale Taborstraße. Sie steht im 2. Bezirk, mitten im pulsierenden Wien, und sie ist alles andere als langweilig.
Warum ist dieses Gebäude so besonders?
Weil es schwebt. Okay, nicht wirklich. Aber die Fassade wirkt, als wäre sie aus lauter übereinander gestapelten Kisten gebaut. Der Architekt Boris Podrecca hat hier 1990 ein echtes Kunststück hingelegt. Die große, runde Uhr darüber? Sieht aus wie ein Auge, das die Taborstraße beobachtet. Ein bisschen gruselig, ein bisschen genial.
Drinnen ist es dann richtig gemütlich. Wieso? Holz, viel Holz! Die ganze Einrichtung erinnert an eine gemütliche Hütte, nur mit Geldautomaten. Die Wände sind warm, die Leuchten golden. Du fühlst dich wie in einer Designer-Lounge – aber hier kannst du dein Konto abheben.
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Die Sache mit den Reparaturen
Jetzt wird’s absurd. Dieses architektonische Wunderwerk ist ständig kaputt. Die cleveren Winkel und schrägen Dächer haben einen Haken: Regenwasser sucht sich immer den Weg nach innen. Die Filiale musste schon mehrfach saniert werden. Eine Bank, die dicht halten soll, aber es nicht tut. Ironisch, oder?
Einmal klebte ein großes Schild vor der Tür: „Wegen Renovierung geschlossen.“ Nachbarn lachten: „Schon wieder?“ Die ewige Baustelle ist inzwischen eine lokale Legende. Sie ist wie dieser eine Freund, der immer sagt: „Ich ruf dich zurück“ – und dann vier Wochen nichts tut.

Geheimtipp für Architektur-Fans
Wenn du ein bisschen verrückt nach besonderen Gebäuden bist, musst du hier hin. Die Kurven und Ecken sind wie ein Rätsel. Man kann stundenlang davor stehen und Fragen stellen: „Wie haben die das gebaut?“ „Warum ist das Fenster so schief?“ Und die beste Frage: „Warum hat eine Bank so viel Stil?“
Es ist Instagram-tauglich. Mach ein Foto. Die Leute werden denken, du warst in einer Galerie. Sag einfach: „Das ist meine Bank.“ Sei stolz darauf.

Fazit: Ein Grund, zur Bank zu gehen
Meistens ist der Gang zur Bank eine lästige Pflicht. Aber hier? Hier wird es zum Abenteuer. Du betrittst einen Ort, der aussieht, als wäre er von einem verrückten Künstler entworfen – der aber zufällig auch Geld verwaltet. Die Erste Bank Filiale Taborstraße ist mehr als ein Geldinstitut. Sie ist ein Gesprächsthema, eine Sehenswürdigkeit, ein Witz unter Architekten.
Also, geh hin. Heb ein bisschen Geld ab. Staune. Und wenn das Dach tropft, sag einfach: „Das ist moderne Kunst.“ Keiner wird widersprechen.
