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Miles And More Kreditkarte österreich


Miles And More Kreditkarte österreich

Stell dir vor: Du öffnest deinen Geldbeutel und da liegt sie – die Miles & More Kreditkarte Österreich. Eigentlich ein Klassiker. Viele haben sie. Aber mal ehrlich: Ist sie wirklich das Goldene Ticket nach Hawaii? Oder eher eine teure Tüte Luft?

Ich gebe zu: Mein Verhältnis zu dieser Karte ist kompliziert. Manche nennen sie liebevoll „Meilen-Maschine“. Ich nenne sie manchmal „Die Kartoffel, die nie reif wird“. Klingt hart? Ist es auch. Aber lass mich erklären.

Du zahlst brav deine Jahresgebühr. 60 Euro oder mehr. Dafür bekommst du eine Karte aus Plastik und die Chance, für jeden Einkauf Meilen zu sammeln. Klingt erstmal gut, oder? Du kaufst ein Brot beim Bäcker: zehn Meilen. Du tankst das Auto: 200 Meilen. Nach einem Jahr hast du vielleicht 5.000 Meilen.

Und dann schaust du nach, wohin die Reise geht. Du siehst: „First Class nach Tokio? Ab 150.000 Meilen“. Herzlichen Glückwunsch. Du hast die Meilen für ein Viertel eines Plastikbechers in der Business Lounge gesammelt.

Ja, ich weiß. Man kann sie auch für andere Sachen einlösen. Mietwagen. Elektronik. Oder eine Kaffeemaschine, die dann 30.000 Meilen kostet. Klingt nach einem krassen Deal? Naja, im Laden kostet die gleiche Maschine 80 Euro. Du hast also quasi 30.000 Meilen für 80 Euro bekommen. Das sind 0,0027 Cent pro Meile. Heftiger Gegenwert, oder? Nicht wirklich.

Und dann ist da noch die Sache mit den „Partnerprogrammen“. Die Karte ist ja eine Visa oder Mastercard, je nach Ausgabe. Du sammelst überall Meilen. Aber nur, wenn du nicht vergisst, dass du es tust. Und wehe, du hast die falsche Karte. Dann gibt es nämlich gar keine Meilen. Oder nur halbe. Oder nur für Flüge, die du nie buchst. Klingt nach einem Fiebertraum? Ist es auch.

Ab Ende Dezember 2025 » Neue Austrian Miles & More Kreditkarten
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Ich will nicht unfair sein. Die Karte hat echte Fans. Leute, die jedes Jahr einen First-Class-Flug rausholen. Die fliegen geschäftlich 40 Mal im Jahr und zahlen alles mit der Karte. Für den Normalsterblichen, der einmal im Jahr nach Mallorca fliegt, ist der „Meilen-Turbo“ eher ein „Meilen-Tröpfchen“.

Was ich sagen will: Die Miles & More Kreditkarte Österreich ist wie eine Diät-Cola, die verspricht, schlank zu machen. Sie tut irgendwie was, aber nicht genug, um dich zu verändern. Du zahlst Geld, um Geld ausgeben zu dürfen – und bekommst dafür eine Währung, die du nicht einfach im Supermarkt einlösen kannst. „Wow, ich spare auf einen Flug!“. Ja, in fünf Jahren vielleicht. Wenn du keine Gebühren zahlst. Und wenn die Airline nicht pleite geht.

Meine unpopuläre Meinung? Viele Leute mit dieser Karte tun so, als hätten sie einen Geheimtipp. Dabei haben sie einfach eine teure Kreditkarte, die sie jedes Jahr 60 Euro kostet, nur um dann mit 0,5% „Cashback“ in Meilen belohnt zu werden. Ein echtes Cashback – sagen wir 1% – wäre besser. Aber das ist ja nicht sexy. Meilen klingen sexy. Meilen klingen nach Luxus. Meilen klingen nach Jetlag und überteuertem Sandwich im Flieger.

Ich meine, schau dir die Alternativen an. Es gibt Karten in Österreich, die dir echtes Geld zurückgeben. Ohne Jahresgebühr. Du kaufst ein, bekommst einen Euro aufs Konto. Fertig. Kein Rumgerechne mit „Statusmeilen“ oder „Prämienmeilen“. Keine Sorge, dass die Meilen verfallen, weil du drei Jahre nicht geflogen bist. Einfach, transparent, ehrlich.

Die Austrian Miles & More Gold und Platinum Kreditkarte - alle Vor- und
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Aber nein, wir lieben ja das Spiel. Das Gefühl, Teil eines exklusiven Clubs zu sein. Die „Miles & More“-Karte im Portemonnaie fühlt sich an wie ein Mitgliedsausweis für die erste Klasse. Dabei ist sie oft nur Eintrittskarte für die Warteschleife des Glücks.

Also, liebe Leser: Bevor ihr die nächste Jahresgebühr überweist, fragt euch: „Will ich wirklich für das Privileg zahlen, mir etwas zu wünschen, das nie eintrifft?“ Oder nehmt ihr lieber das Geld und kauft euch selbst eine Karte nach Spanien? Ohne Meilen. Ohne Bedingungen. Einfach so.

Manchmal ist das Leben eben einfacher ohne die „Meilen-Maschine“. Aber das ist wahrscheinlich wirklich eine unpopuläre Meinung.

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