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Wie Viel Verdienen Lehrer In österreich


Wie Viel Verdienen Lehrer In österreich

Lass uns mal ehrlich sein: Wir denken alle ab und zu darüber nach, was andere Leute so verdienen. Vor allem wenn es um Jobs geht, die wir tagtäglich erleben. Und wer ist dauernd in unserem Leben? Richtig: die Lehrer unserer Kinder, die Pädagogen in der Volksschule oder der Professor am Gymnasium.

Also, wie viel verdienen Lehrer in Österreich eigentlich? Die Antwort ist nicht „Kaffeesud lesen", sondern ganz konkret geregelt. Aber keine Sorge, wir bleiben locker.

Vom Schnitzel bis zur Parklücke

Stell dir vor: Dein Mathelehrer aus der Unterstufe. Der Typ, der immer mit Kaffeeflecken am Hemd rumlief und so tat, als ob er alles wüsste. Der verdient – frisch von der Uni – rund 2.800 Euro brutto im Monat. Nach Abzügen bleiben etwa 2.000 Euro netto übrig. Das ist ungefähr so viel, wie ein halbwegs erfahrener Kellner in einem guten Wiener Restaurant nach Schichtzulagen bekommt. Klingt erstmal okay, oder?

Aber halt! Stell dir vor, du müsstest 22 Unterrichtsstunden pro Woche (!) 30 pubertierende Teenager bändigen, während du gleichzeitig drei verschiedene Hausübungen korrigierst und am Abend noch ein Elterngespräch führst, weil der Felix wieder Kaugummi unter die Bank geklebt hat. Da wird das Gehalt plötzlich sehr diskutabel.

Mit Dienstjahren und Überstunden

Das Schöne am österreichischen Lehrergehalt: Es steigt mit der Zeit. Nach 15 Jahren im Dienst, also etwa in dem Alter, wo du selbst denkst „Jetzt hab ich's endlich kapiert", steigt das Gehalt auf über 3.500 Euro brutto. Nach 30 Jahren – also kurz vor der Pension, wenn der Lehrer schon weiße Schläfen hat und jede Klassenarbeit auswendig kennt – sind es fast 4.500 Euro brutto.

Wie viel verdient ein Lehrer? • Beamte & Angestellte · [mit Video]
Wie viel verdient ein Lehrer? • Beamte & Angestellte · [mit Video]

Zum Vergleich: Das ist ungefähr das Gehalt eines Büroangestellten mit mittlerer Führungsposition. Aber der Bürohengst hat keine 30 Schüler, die ihm während der fünften Stunde auf den Schreibtisch pinkeln (ja, das passiert). Dafür haben Lehrer sehr viel Ferien. Im Sommer neun Wochen! Aber wehe, du sagst ihnen, sie hätten Urlaub. Die Sommerferien sind zum Vorbereiten, Korrigieren und für Fortbildungen. Im Ernst: Viele Lehrer verbringen drei Wochen ihrer Ferien mit der Planung des nächsten Schuljahres.

Warum du das wissen solltest (und es witzig ist)

Weil du nächste Woche vielleicht deinen Kindern beim Schularbeiten machen über die Schulter schaust. Oder weil du beim Elternsprechtag sitzt und denkst: „Der/Die verdient das wirklich nicht." Oder weil du selbst überlegst, ob Lehrer/in der Job für dich wäre. Die Antwort: Es ist ein Job mit sehr viel Herz, sehr viel Stress und einem Gehalt, das nicht schlecht ist – aber für den täglichen Wahnsinn manchmal einfach zu wenig fühlt.

Wie viel verdienen Lehrer in Österreich? // Ein Update - YouTube
Wie viel verdienen Lehrer in Österreich? // Ein Update - YouTube

Also: Wenn du nächstes Mal einem Lehrer begegnest, der mit roten Augen aus der Schule kommt, denk dran: Er hat vielleicht gerade 23 Seiten Matheaufgaben korrigiert und dafür keinerlei Überstundenvergütung bekommen. Aber hey, er hat immerhin kein leeres Portemonnaie. Zumindest nicht, solange er nicht in der Kantine isst.

Und das Wichtigste: Lehrer sind die Leute, die deinen Kindern beibringen, dass 2+2 nicht immer 4 ergibt, sondern manchmal auch 'ne Diskussion über Kant. Dafür lohnt sich jeder Cent.

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