Erste Bank Girokonto Kosten
Okay, lass uns mal ganz ehrlich über Geld reden. Genauer gesagt: über Bankkonten. Klingt total langweilig, oder? Aber bleib dran. Denn wenn du bei der Ersten Bank ein Girokonto hast – oder eins eröffnen willst – dann gibt es ein paar hübsche kleine Kostenfallen, die dich richtig ärgern könnten. Und darüber sprechen wir jetzt. Wie beim Kaffee. Du sitzt da, ich sitze da, und ich sag dir, was Sache ist.
Das Grund-Modell: Klingt fair, aber…
Die Erste Bank wirbt mit dem „Erste Bank Girokonto“. Klingt erstmal nach „Null Problemo“. Und vielleicht ist es das auch – wenn du ein junger Mensch bist. Schüler, Student, Lehrling? Glückwunsch! Du zahlst meistens 0 Euro pro Monat. Ja, richtig gelesen. Nichts. Null Komma null.
Aber sobald du älter wirst (so ab 27, dieser magischen Grenze, wo das Leben teurer wird), fängt der Spaß an. Dann wird die Karte plötzlich zum Kostenfaktor. Die Grundgebühr liegt so zwischen 6 und 8 Euro im Monat. Klingt nicht viel? Doch. Das sind 72 bis 96 Euro pro Jahr. Dafür könntest du dir jedes Jahr ein richtig gutes Paar Schuhe kaufen. Oder 20 Mal Döner. Denk mal drüber nach.
Die versteckten Minen: Überziehungszinsen und Karten
Aber halt! Das ist erst der Anfang. Die richtige Kostenfalle lauert woanders. Stell dir vor: Du bist mal einen Tag im Minus. Nur 50 Euro. Kein Problem, denkst du. Aber die Erste Bank denkt: „Oh, ein Kunde im Dispo! Juhu!“ Die Überziehungszinsen sind saftig. Richtig saftig. Oft über 10 Prozent. Das ist kein Versehen – das ist Geschäftsmodell.
Und dann: Die Karte! Es gibt zwar oft eine kostenlose Debitkarte (die klassische Bankomatkarte). Aber willst du eine Kreditkarte? Zack, 25 bis 50 Euro im Jahr extra. Willst du eine kostenlose Kreditkarte? Pech. Die ist nur bei bestimmten Kontomodellen dabei. Oder du musst ein Mindestguthaben auf dem Konto haben. Typisch, oder?
Die „Online-only“-Option: Dein neuer bester Freund?
Lass mich dir was verraten: Die Erste Bank hat auch ein Online-Konto („George“ heißt die App – ja, die App hat einen Namen wie dein Nachbar). Das ist oft günstiger. Du zahlst dann nur die Kontoführungsgebühr, aber keine extra Gebühren für Papierauszüge oder für den Schalterbesuch. Denn wer geht heute noch zum Schalter? Richtig. Deine Oma. Aber du nicht, oder?
Beim Online-Konto sparst du dir schnell mal 3-5 Euro pro Monat. Und das Beste: Du bekommst in der App oft einen besseren Überblick über deine Ausgaben. Die App zeigt dir sogar, wie viel Geld du für „Latte Macchiato“ verballerst. Peinlich. Aber wahr. Und gut gemeint.
Was du unbedingt checken solltest: Das Kleingedruckte
Ich schwöre dir, das Kleingedruckte bei Banken ist wie ein Horrorfilm – man kennt die Handlung, aber die Schreckszenen kommen trotzdem überraschend. Also:
✅ Kontoauszüge: Willst du sie per Post? Pro Brief: ca. 1 bis 2 Euro. Willst du sie selbst am Automaten drucken? Meistens kostenlos. Also lauf zum Automaten!
✅ Kontowechsel Service: Die Erste Bank bietet an, deine alten Verträge zu kündigen. Super Service, aber manchmal kostet er extra. Frag vorher nach!
✅ Fremdwährungen: Bezahlst du im Urlaub mit der Karte? Die Erste Bank nimmt oft einen ordentlichen Aufschlag (ca. 2 %). Tipp: Hol dir ne Kreditkarte von einem anderen Anbieter für den Urlaub. Klingt nervig, ist aber günstiger.

Die Alternative: Ist die Erste Bank überhaupt die Richtige?
Jetzt mal ehrlich: Die Erste Bank ist solide. Sie hat überall Filialen, der Kundenservice ist okay (wenn du Geduld mitbringst), und die App „George“ ist echt eine der besten in Österreich.
Aber wenn dir die Kosten zu hoch sind: Schau dir mal N26, Ing DiBa oder eine reine Online-Bank an. Die sind oft komplett kostenlos. Wirklich komplett. Keine Grundgebühr, keine versteckten Kosten.
Dafür hast du keine Filiale, wo du deine Oma hinschleppen kannst.
Alles eine Frage der Prioritäten.
Fazit: Augen auf beim Kontokauf
Also, mein Freund: Das Erste Bank Girokonto ist nicht böse. Aber es ist auch nicht das Schnäppchen, das es auf den ersten Blick scheint.
Wenn du jung bist oder Online-Banking liebst: Es geht günstiger.
Wenn du eine Filiale um die Ecke brauchst und denkst: „Ich zahl halt für den Service“ – dann ist die Erste Bank völlig in Ordnung.
Aber vergiss nicht: Überziehungszinsen sind der Feind. Die Kreditkarte ist der zweite Feind. Und das Kleingedruckte ist dein Spion.
So, jetzt hol dir noch einen Kaffee. Und überleg dir, ob du nicht lieber dein Geld in Döner investierst. Prost!
