Vierfach Dukaten Bank Austria
Stell dir vor, du sitzt in einem Wiener Kaffeehaus, der Melange schäumt, der Gugelhupf duftet – und plötzlich zieht jemand eine Münze aus der Tasche, die dicker ist als dein Geldbeutel und glänzt wie ein kleiner Sonnenuntergang. Die Rede ist vom Vierfach Dukaten der Bank Austria. Klingt fancy? Ist es auch. Aber halt dich fest, denn diese Geschichte ist so absurd, dass selbst ein Kaiserschmarrn dagegen blass aussieht.
Ein Goldklumpen zum Frühstück
Also: Ein normaler Dukaten ist winzig, etwa so groß wie ein 5-Cent-Stück, aber rein aus Gold. Der Vierfach Dukaten? Der ist viermal so schwer – 13,5 Gramm pures Gold. Das klingt nach einem hübschen Batzen, oder? Aber die Bank Austria hat 2016 etwas Verrücktes getan: Sie hat eine 2.000-Euro-Goldmünze geprägt, die offiziell als Zahlungsmittel gilt. Ja, du kannst damit im Supermarkt zahlen – viel Spaß beim Versuch, das Wechselgeld zu bekommen! „Ich hätte gern ein Leberkäsebrötchen, hier sind 2.000 Euro, und bitte in kleinen Scheinen zurück.“ Der Kassierer würde vermutlich einen Herzinfarkt vortäuschen.
Wieso „Vierfach“? Und warum lacht die Bank?
Der Name ist nicht von einem verrückten Mathematiker erfunden. „Vierfach“ bezieht sich auf den Goldgehalt: Vier normale Dukaten nebeneinander ergeben genau das Gewicht dieser einen Münze. Aber hier kommt der Clou: Diese Münze ist kein Sammlerstück, das im Safe rostet. Nein, sie ist gesetzliches Zahlungsmittel in Österreich! Das heißt, du könntest theoretisch deine Miete damit bezahlen – wenn dein Vermieter nicht gerade die Polizei ruft, weil er denkt, du hast eine Schatzkarte geklaut.
Und die Bank Austria lacht sich ins Fäustchen, denn sie verkauft das Teil für rund 1.100 Euro – deutlich weniger als der Goldpreis. Warum? Weil sie hofft, dass du es niemals ausgibst. „Kauf mich, leg mich ins Schließfach, und vergiss mich!“ flüstert die Münze. Funktioniert übrigens: 99,9 % der Käufer trauen sich nicht, das glitzernde Ungetüm für einen Kaffee zu opfern.
Ein historischer Irrsinn
Dukaten gibt es seit dem Mittelalter. Der Name kommt von „Ducatus“ (Herzogtum) und wurde in ganz Europa geprägt. Aber der Vierfach Dukaten der Bank Austria ist modern – und trotzdem so oldschool, dass selbst Maria Theresia neidisch wäre. Stell dir vor, du ziehst 1740 in einen Wettstreit mit deinem Nachbarn: „Mein Dukaten ist dicker!“ – „Nein, meiner!“ – Heute würdest du einfach mit deiner Bank Austria Münze den Tisch einhämmern und sagen: „Ruhe, ihr Hühnchen!“
Übrigens: Die Münze hat einen Durchmesser von 29 Millimetern – das ist größer als ein 2-Euro-Stück, aber schwerer als ein halbes Schnitzel. Perfekt, um damit den Kellner zu beeindrucken.

Kann man sie wirklich ausgeben?
Ja – aber nur, wenn du keine Freunde mehr haben willst. Die Bank Austria selbst akzeptiert sie natürlich. Stell dir den Bankbeamten vor: Sie bringen die Münze, er prüft sie mit einer Lupe, wiegt sie, und dann sagt er: „Gut, das sind 2.000 Euro. Wollen Sie die auf Ihr Konto einzahlen?“ Und du sagst: „Nein, ich will damit eine Brezel kaufen.“ Der Beamte kriegt einen Lachanfall. Fazit: Die Münze ist ein glänzender Witz, den nur Sammler ernst nehmen. Aber hey, so ein Vierfach Dukaten ist auch ein hervorragender Briefbeschwerer – oder ein Geschenk für den Schwiegervater, den du eigentlich nicht magst. „Hier, alter Freund, das Gold ist dein!“ – Er wird nie wieder fragen, wann du endlich einen Job findest.
Also: Wenn du das nächste Mal an der Bank Austria vorbeigehst, denk dran: Irgendwo im Tresor liegt eine Münze, die schwerer ist als dein Verstand, aber leichter zu tragen als deine Schulden. Und sie kostet weniger als ein E-Auto, aber mehr als ein kaltes Bier. Kauf sie nicht – außer du willst deine Freunde mit einem echten Goldklumpen beeindrucken. Aber pass auf: Nicht verschlucken. Das wäre teuer.
