Wie Viele Beamte Hat österreich
Stell dir vor, du fragst einen Österreicher: „Wie viele Beamte hat Österreich eigentlich?“
Die erste Antwort ist meistens ein genervtes Stöhnen. Die zweite: „Viel zu viele!“
Und genau da liegt das Problem. Denn die Wahrheit ist: Niemand weiß es genau. Und die, die es wissen, wollen es uns nicht sagen, weil sie selbst Beamte sind.
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Die magische Zahl, die keiner kennt
Offiziell spricht man von rund 140.000 Bundesbeamten. Dazu kommen Landesbeamte, Gemeindebeamte, und schon sind wir bei einer halben Million Menschen, die vom Staat leben. Aber halt! Das sind nur die „klassischen“ Beamten. Lehrer, Polizisten, Richter, Postler? Früher alle dabei. Heute ist das ein undurchsichtiger Dschungel aus Vertragsbediensteten, Angestellten und Beamten light.
Es gibt sogar eine Beamtenstatistik – wirklich, die gibt es. Aber die liest niemand, weil sie so langweilig ist wie ein
„Besprechung zur Optimierung der Dienstwege“um 14 Uhr.
Der Beamte – eine österreichische Spezies
Der österreichische Beamte hat Superkräfte. Er kann Kaffee trinken und dabei so aussehen, als würde er arbeiten. Er hat ein Diensthandy, das nie klingelt. Und er kennt alle Formulare – sogar die, die es gar nicht gibt. Man sagt, in jedem Amt liegt ein unbenutzter Kugelschreiber, der seit 1987 auf seinen ersten Strich wartet.

Aber mal ehrlich: Ohne sie würden wir im Chaos versinken. Wer soll sonst die Meldeformulare für den Zweithund ausfüllen? Wer die Gebühren für den Hundekot-Sackerl-Spender kassieren? Genau: Niemand.
Die unbeliebte Wahrheit
Jetzt kommt mein unpopulärer Take: Wir lieben es, über Beamte zu lästern. Aber heimlich beneiden wir sie. Die Pension mit 65? Traumhaft. Die Krankentage? Unendlich. Und dieser unerschütterliche Blick auf die Uhr, wenn Punkt 16:00 Uhr der Stempel fällt – das ist wahre Kunst.
Die Frage ist nicht, wie viele Beamte Österreich hat. Die Frage ist: Wie viele bräuchten wir wirklich? Die Antwort: Weniger, aber bessere. Und vor allem: Welche, die das Formular für die Anmeldung des Formulars endlich abschaffen.

Bis dahin gilt: Jeder zweite Österreicher ist entweder Beamter oder kennt einen. Der andere ist im Ruhestand. Das nennt man sozialen Frieden. Oder Vollbeschäftigung.
Ein letzter Schwank
Ich fragte neulich einen Amtsleiter: „Wie viele Beamte haben Sie genau?“ Er lächelte geheimnisvoll, strich über seinen Dienstausweis und sagte:
„Das steht im Dienstzettel – aber den habe ich gerade verloren. Kommen Sie morgen wieder.“
Und das, liebe Leute, ist die einzig wahre Antwort. Österreich hat genau so viele Beamte, wie es braucht – plus einen, der gerade Mittagspause macht.
