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Wie Viel Geld Hat österreich


Wie Viel Geld Hat österreich

Also, ehrlich: Wie viel Geld hat Österreich eigentlich? Ich meine, klar, wir haben die Alpen, das Sachertorte und den Sound of Music. Aber wenn man am Monatsende aufs Konto schaut und der Dispo grinst wie ein frecher Waschbär, dann fragt man sich schon: Hat das Land vielleicht eine Geheimkiste, die ich noch nicht kenne?

Stell dir vor, Österreich wäre dein Kumpel, der immer „Ich lad dich ein“ sagt, aber dann die Rechnung teilt. So ist das mit dem Staatshaushalt. Wir haben ja das BIP – das Bruttoinlandsprodukt. Klingt nach offiziellen Papieren und langweiligen Tabellen. Aber eigentlich ist das doch nur die Summe all dessen, was wir so treiben: der Kaffee, den du heute im Café getrunken hast, das neue Fahrrad vom Nachbarn und die Steuer, die der Bäcker abdrückt, weil er diese Semmeln verkauft hat.

Letztes Jahr lag das BIP bei rund 480 Milliarden Euro. Klingt irre viel, oder? Das ist, als ob jeder Österreicher, inklusive der Babys und der Großtante aus dem Seniorenheim, eineinhalb Jahre lang jeden Tag ein Luxus-Schnitzel mit Trüffel-Pommes essen könnte. Na ja, statistisch. In echt essen wir ja meistens das Kantinen-Schnitzel und träumen vom großen Geld.

Und wo ist die Knete?

Die liegt nicht unter der Matratze vom Finanzminister. Die ist verteilt wie Streusel auf einem Gugelhupf. Ein großer Batzen geht für Soziales drauf – Pensionen, Krankenversicherung, Arbeitslosengeld. Das ist unser soziales Netz. So ein bisschen wie die dicke Wolldecke, die über uns allen liegt. Manche Leute meckern, sie sei zu schwer, andere finden, sie hätte ein paar Löcher. Aber ohne sie würden wir im Winter alle frieren. Bisschen dramatisch, schon klar, aber du verstehst, was ich meine.

Dann kommt die Bildung. Da steckt richtig Geld drin. Schulen, Unis, die neue Turnhalle, die irgendwie immer nach altem Schweiß riecht. Stell dir vor: Österreich gibt pro Schüler etwa so viel aus wie für zwei Flaschen guten Rotwein pro Woche. Nur dass die Flaschen dann in Matheunterricht und Physiklabore umgewandelt werden. Manchmal mit besseren Ergebnissen, manchmal eher wie eine Flasche, die schal geworden ist.

Austrian Currency
Austrian Currency

Aber dann: Schulden! Ja, Österreich hat auch Schulden. Rund 70 Prozent des BIP, also etwa 340 Milliarden Euro. Das ist, als wenn du beim Würstelstand einen Kredit aufnimmst, um dir eine ganze Berge von Leberkäsesemmeln zu kaufen, und dann jeden Monat die Raten zahlst. Aber hey, solange die Zinsen niedrig sind und die Würstel schmecken, kann man damit leben. Die Frage ist nur: Werden die nächsten Generationen die Semmeln noch bezahlen können?

Ein ganz normaler Tag im Geld-Land

Ich habe neulich an der Kassa gestanden und mein Brot bezahlt. Die Kassiererin hat gelächelt, und ich dachte: Das ist jetzt auch ein Teil vom BIP. Dieser eine Euro, den ich ausgebe, der fließt zurück in die Wirtschaft. Vielleicht wird davon die neue Bank im Park finanziert, oder das Gehalt der Polizistin, die mich vor dem Radarkasten warnt. So ist das mit dem Staat: Er nimmt und gibt. Wie eine große, etwas chaotische WG. Einer zahlt die Miete, der andere kauft Toilettenpapier, und am Ende fragt sich jeder, wo das ganze Geld eigentlich bleibt.

Österreich Währung - Schilling Österreich - Währungsinfo
Österreich Währung - Schilling Österreich - Währungsinfo

Manchmal fühlt sich Österreich reich an, manchmal arm. Wir haben wenig Bodenschätze (außer dem Gestein für die Skipisten), aber viel Know-how. Wir sind nicht die Schweiz mit den dicken Bankkonten, aber auch nicht Griechenland, wo der Sparstrumpf leer ist. Wir sind so ein Mittelding: das gemütliche Wohnzimmer Europas. Genug Geld für eine schöne Couch, aber nicht für ein Privatflugzeug. Und das ist auch okay.

Aber weißt du, was das Verrückte ist? Wenn man fragt: „Wie viel Geld hat Österreich?“, dann ist die Antwort nicht eine Zahl. Sondern es sind wir alle. Der Bäcker, die Lehrerin, der, der im Homeoffice sitzt und Kaffee trinkt – und sogar ich mit meinem Brot. Wir sind das Geld. Klingt pathetisch? Vielleicht. Aber stell dir vor, alle würden heute aufhören zu arbeiten, zu kaufen, zu verkaufen. Dann wäre Österreich in einer Woche so pleite wie ein Kater nach der Wiesn.

Also, beim nächsten Mal, wenn du deine 2,50 Euro für den Kaffee ausgibst: Du machst Österreich reicher. Nur ein bisschen. Statistisch. Aber hey, es zählt. Und wenn der Staat mit den Schulden wieder nervt, denk dran: Wir sind alle nur ein bisschen reich, ein bisschen arm, und viel zu oft am Überlegen, ob das Geld für den nächsten Urlaub reicht. Aber das macht uns ja erst richtig österreichisch, oder?

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