Köln Bei Regen Mit Kindern
Na, wer kennt das nicht? Köln bei Regen, und dann auch noch mit Kindern. Das ist ungefähr so, als würde man versuchen, eine Horde quietschfideler Meerschweinchen durch den Kölner Dom zu lotsen, während man selbst versucht, einen Regenschirm aufzuspannen, der ungefähr so viel Nutzen hat wie ein Sieb.
Der Kölner Regen - ein Phänomen
Der Regen in Köln ist ein Phänomen für sich. Er kommt plötzlich, er geht plötzlich, und er hat ungefähr die samechtige Kraft wie der Kölner Karneval. Man weiß nie, wann er losbricht, aber wenn er erstmal angefangen hat, ist es fast unmöglich, ihm zu entkommen. Und genau das passiert einem auch mit Kindern. Kaum hat man sie aus dem Haus gelockt, schon fängt es an zu tröpfeln. Und dann? Dann ist es zu spät. Die kleinen Racker haben schon ihre Jacken ausgezogen und tanzen fröhlich durch die Pfützen, während man selbst versucht, den Schirm aufzuspannen und dabei aussieht wie ein Einbeiniger, der versucht, auf einem Einrad zu fahren.
Pfützen - die besten Freunde der Kinder
Für Kinder sind Pfützen das Beste, was einem der Regen bieten kann. Sie springen hinein, planschen darin herum und freuen sich wie die kleinen Schweinchen im Tümpel. Man selbst steht daneben, sieht zu und fragt sich, warum man nicht auch so unbeschwert sein kann. Aber nein, man muss ja aufpassen, dass die kleinen Planschtiere nicht zu sehr nass werden, dass sie nicht in eine zu tiefe Pfütze treten und dass sie nicht von einem Auto überfahren werden, das viel zu schnell durch die regennassen Straßen braust.
Und dann, gerade wenn man denkt, dass es nicht mehr schlimmer werden kann, fängt der Schirm auch noch an zu tropfen. Ja, Sie haben richtig gehört. Der Schirm, der einem eigentlich Schutz vor dem Regen bieten sollte, fängt jetzt auch noch an zu tropfen. Und das Wasser läuft einem genau in den Nacken. Super, oder? Das ist ungefähr so, als würde man unter einer undichten Dusche stehen, die man nicht abdrehen kann.
Der Kölner Dom - eine Herausforderung
Und dann kommt man endlich am Kölner Dom an. Eine beeindruckende Architektur, die einem normalerweise die Sprache verschlägt. Aber jetzt? Jetzt ist man nur noch damit beschäftigt, die Kinder davon abzuhalten, in den Dom zu rennen und dabei eine Pfütze nach der anderen zu hinterlassen. Man versucht, sie dazu zu bringen, ihre Jacken anzuziehen, damit sie nicht noch nasser werden, als sie eh schon sind. Und dabei fühlt man sich ungefähr so, als würde man versuchen, eine Herde wildgewordener Elefanten in einen Pappkarton zu zwängen.

Aber dann, gerade wenn man denkt, dass es nicht mehr schlimmer werden kann, hört der Regen auf. Plötzlich. Ohne Vorwarnung. Und die Sonne kommt heraus und scheint, als ob es nie geregnet hätte. Die Kinder trocknen innerhalb von Sekunden ab und freuen sich über die Pfützen, die jetzt wie kleine, glitzernde Teiche vor ihnen liegen. Und man selbst? Man selbst steht da, mit einem Schirm in der Hand, der ungefähr so viel Nutzen hat wie ein Regenschirm aus Pappe, und fragt sich, warum man sich nicht einfach hatte nach Hause gehen lassen.
Aber nein, man hat es ja gewusst. Köln bei Regen mit Kindern, das ist ungefähr so, als würde man versuchen, eine Horde quietschfideler Meerschweinchen durch den Kölner Dom zu lotsen, während man selbst versucht, einen Regenschirm aufzuspannen, der ungefähr so viel Nutzen hat wie ein Sieb. Aber man tut es trotzdem. Weil man sie liebt. Weil sie lachen. Weil sie das Leben bunt machen. Und weil man weiß, dass es morgen wieder trocken ist. Und vielleicht, nur vielleicht, gibt es dann auch keine Pfützen mehr.
