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Kfz Versicherung Nach Ps


Kfz Versicherung Nach Ps

Also, ehrlich mal. Wer hat sich diese ganze Kfz Versicherung nach PS Sache eigentlich ausgedacht? Jemand, der noch nie ein Auto gefahren hat, geschweige denn eins besitzt. Die Idee ist so absurd, dass ich fast lachen muss – und das mitten in der Beitragsabrechnung.

Stellt euch vor: Ihr kauft euch einen schicken, kleinen Polo mit 75 PS. Der Brief vom Versicherer kommt, und die Prämie ist fast so niedrig wie euer Taschengeld. Alles super. Dann, zwei Jahre später, bekommt ihr einen Dienstwagen mit 250 PS. Ein Traum, oder? Falsch gedacht. Die Versicherung dreht durch, als würdet ihr mit einem Formel-1-Boliden zur Arbeit fahren. Aber mal ehrlich: Fahrt ihr mit den 250 PS auch wirklich 250 PS?

Ich behaupte: Die meisten PS-Sünder unter uns sind eigentlich PS-Langweiler.

Denkt mal an den Rentner, der seinen Mercedes 200 D liebt. Kaum PS, aber er fährt damit jeden Sonntag zur Kirche und zurück. Die Versicherung lacht sich ins Fäustchen: Wenig PS = niedrige Einstufung. Aber der junge Max Mustermann mit seinem ersten Auto, einem Golf GTI? Der zahlt das Doppelte – und fährt vielleicht sogar vorsichtiger. Das ist doch ein Witz!

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Die geheime Wahrheit hinter der Leistung

Fakt ist: Die Kfz Versicherung nach PS bestraft einfach nur den Motor. Nicht den Fahrer. Nicht die Strecke. Nicht das Wetter. Nur die Zahl unter der Haube. Das ist so, als ob ihr beim Bäcker nach der Größe eurer Kaffeetasse bezahlt, nicht nach der Menge, die ihr trinkt. Einfach nur unsinnig.

Ich kenne einen Typen, der fährt einen Smart mit 71 PS. Der ist so langsam, dass ihn Schnecken überholen. Seine Versicherung: Spottbillig. Ein anderer Bekannter hat einen 20 Jahre alten BMW 5er mit 184 PS. Der steht meist in der Garage, weil er „nur am Wochenende“ fährt. Raten Sie mal, wer mehr zahlt? Richtig, der BMW-Besitzer. Für ein Auto, das Staub ansetzt. Das ist nicht fair, das ist PS-Rassismus.

Kfz-Versicherung: Pkw im Schnitt mit 33 PS mehr unterwegs als 2005
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Meine unpopuläre Meinung: Die PS-Zahl sagt genauso viel über das Fahrverhalten aus wie der Kilopreis von Bananen über die Reife.

Was wirklich zählt

Eigentlich sollte die Versicherung doch danach gehen, wie oft ihr den Warnblinker nutzt. Oder wie oft ihr euer Auto in der Waschanlage vergesst. Oder ob ihr beim Einparken eher wie ein Flugzeugträger-Kapitän agiert. Aber nein, wir rechnen nach PS. Das ist so deutsch, so bürokratisch, so… unnötig.

Stellt euch vor: Ihr kauft euch einen SUV mit 300 PS. Aber ihr fahrt damit nur in der 30er-Zone in der Stadt. Die Versicherung denkt: „Aha, ein Raser!“ Dabei seid ihr eher ein gemütlicher Familienvater mit einem großen Kofferraum. Die Enttäuschung im Versicherungsbüro müsste man mal messen, wenn sie sehen, dass dieser „PS-Monster“-Besitzer lieber Rosenkohl auf dem Beifahrersitz hat als einen Rennhelm.

Kfz-Versicherung anfänger (Geld, Auto)
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Die Wahrheit ist: Die Kfz Versicherung nach PS ist ein Relikt aus einer Zeit, als Autos noch Dampfmaschinen waren. Heute fahren wir mit Elektroautos, die keine PS haben, sondern kW – und trotzdem rasant schnell sind. Die Versicherungsbranche hinkt da hinterher wie ein Opel Kadett auf der Autobahn.

Mein Vorschlag

Lasst uns die Versicherung doch einfach nach Hupe-Lautstärke berechnen. Oder nach der Anzahl der Kaffeeflecken auf dem Fahrersitz. Oder nach dem Musikgeschmack: Wer Helene Fischer hört, zahlt weniger – wer Rammstein aufdreht, mehr. Das wäre wenigstens lustig und würde zu Diskussionen führen. Aber PS? Nee, das war gestern.

Bis dahin: Zahlt brav eure Beiträge, aber denkt dran: Ihr seid mehr als nur die Zahl unter der Motorhaube. Ihr seid Fahrer mit Herz, nicht mit Pferdestärken. Und wenn euch das nächste Mal die Versicherung anschreibt, dann lächelt einfach. Denn ihr wisst jetzt: Die PS-Mafia hat euch durchschaut – aber sie hat keine Ahnung, wie ihr wirklich fahrt.

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