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Kauf In Bausch Und Bogen


Kauf In Bausch Und Bogen

Kauf in Bausch und Bogen: Dein neues Lieblingswort für spontane Einkäufe!

Stell dir vor: Du gehst in einen riesigen, verrückten Second-Hand-Laden. Da steht ein alter Kanarienvogelkäfig neben einer verbeulten Trompete, und ein halbes Dutzend gläserner Aschenbecher schimmert im Licht einer defekten Stehlampe. Der Verkäufer, ein Typ mit einem Schnurrbart, der vor Begeisterung zuckt, kommt auf dich zu. „Alles hier“, sagt er und wedelt mit der Hand über einen Berg aus Krimskrams, „kriegst du für einen Pappenstiel. Aber nur, wenn du den ganzen Bogen nimmst!“

Herzlichen Glückwunsch! Du bist ein Kandidat für den „Kauf in Bausch und Bogen“. Das klingt nicht nur fantastisch altmodisch, es ist auch die Königsklasse des entspannten Einkaufens.

Was zum Kuckuck heißt das eigentlich?

Einfach erklärt: Du kaufst nicht eine Sache, sondern einen ganzen Batzen. Eine Ladung. Eine Ansammlung von Dingen, die keiner mehr einzeln haben will. „In Bausch und Bogen“ bedeutet schlicht und ergreifend: Alles in einem, pauschal, komplett, ohne Aussortieren. Du sagst nicht: „Ich nehme die Kaffeekanne, aber den blöden Kerzenständer lass ich hier.“ Nein, du sagst: „Ich nehme den ganzen Mist – den Bausch und den Bogen!“

„Es ist, als würdest du das Buffet nicht Teller für Teller, sondern mit einem einzigen, wattierten Sprung in den Vorspeisen-See nehmen – alles, was hängen bleibt, ist deins!“

Warum klingen zwei Wörter so herrlich nach Abenteuer?

Weil sie nach Chaos und Spaß riechen! Verglichen mit dem bürokratischen Einkauf im Supermarkt, wo du jede einzelne Tomate beäugst, ist der „Kauf in Bausch und Bogen“ das reinste Freiheitsgefühl.

Stell dir vor, du räumst den Dachboden deiner Tante auf. Sie will alles loswerden. Du könntest stundenlang Preise für jede einzelne Vase, jeden alten Ziegel und jede Zigarrenkiste aushandeln oder du sagst mit einem Strahlen im Gesicht: „Okay, Tante Gertrud, ich kaufe dir das komplette Nichts-mehr-brauchen in Bausch und Bogen ab!“ Zack, der Deal ist perfekt. Du hast einen Haufen Zeug, den du niemals im Leben brauchen wirst, aber das Gefühl des Sieges über das Detail ist unbezahlbar.

PAPIER, in Bausch und Bogen exhibition at Turm 9 – Stadtmuseum Leonding
PAPIER, in Bausch und Bogen exhibition at Turm 9 – Stadtmuseum Leonding

Wo begegnet dir dieser geniale Begriff noch?

Nicht nur auf dem Flohmarkt oder bei der Dachbodenenteignung. Auch bei deinem Lieblings-Baumarkt! Du willst deine ganze Wohnung neu streichen? Du kaufst nicht drei Farbtöpfe und zwei Pinsel einzeln, sondern einen „Maler-Komplett-Set in Bausch und Bogen“ – da steckt dann die Farbe drin, das Abdeckband, der Eimer, die Anti-Stress-Bachblüten-Tropfen fürs Tapezieren und ein Gutschein für eine Pizza.

Selbst in der Gastronomie taucht der Begriff auf. Früher bestellte ein Wirt seinen gesamten Weinvorrat „in Bausch und Bogen“ – also nicht jede Flasche von jedem Weingut nach Noten, sondern den gesamten Restposten eines Händlers. Der Wirt bekam einen günstigen Preis, der Händler hatte sein Lager leer. Heute sagen wir dazu „Ramschkauf“ oder „Schnäppchen-Rakete“, aber der Zauber ist derselbe.

PAPIER, in Bausch und Bogen exhibition at Turm 9 – Stadtmuseum Leonding
PAPIER, in Bausch und Bogen exhibition at Turm 9 – Stadtmuseum Leonding

Die goldene Regel für deinen eigenen Bausch-und-Bogen-Rausch

Es gibt nur eine Sache, die du beachten musst: Kein Hinterher-Bedenken! Wenn du den ganzen Karton mit den 37 verschiedenen Deckeln für Tupperdosen kaufst, deren passende Dosen längst im Müll liegen, dann ist das dein Problem. Der „Kauf in Bausch und Bogen“ erlaubt kein „Hätte ich doch die einzelnen Deckel ausgelassen“. Du kaufst die Pauschale. Das ist der Ritt auf dem Wahnsinn – aber was für ein Ritt!

Also, beim nächsten Flohmarkt, bei der Kellerauflösung oder wenn dein Freund sagt: „Ich verkaufe meine gesamte Pokémon-Kartensammlung, aber ich mache das in Bausch und Bogen!“ – dann zögere nicht. Wirf dich ins Vergnügen. Du bekommst nicht nur die seltene „Glurak“-Karte, sondern auch drei angebissene Kaugummis und das Bild von einem Pony, das auf einem Regenbogen reitet. Und genau das, liebe Leserin, lieber Leser, ist das Leben: Ein grandioses, unüberschaubares Paket in Bausch und Bogen. Greif zu!

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