6 Wochen Krank 1 Tag Arbeiten Wieder Krank
Also. Sechs Wochen. Sechs ganze Wochen hinter dem Waschbecken oder im Bett verbracht. Und ihr wisst ja, hier spricht nicht jemand, der sich gerade erst eine Erkältung eingefangen hat. Nein, hier spricht jemand, der genug von Krankenstation und Tee mit Honig gesehen hat, um daraus eine Doktorarbeit zu schreiben.
Die sechs Wochen, die dir das Feeling nehmen
So funktioniert das: Man wird krank. Manige meinen, es wäre nur eine kleine Erkältung. Haha. Erste Woche vorbei – immer noch krank. Zweite Woche vorbei – immer noch krank. Dritte Woche – man fängt an, die Wände zu zählen und die halbe Netflix-Bibliothek zu bingen wie ein 16-Jähriger am Wochenende.
Und reden wir mal über den Symptom-Kosmos: Fieber hier, Husten dort, Kopfschmerzen hier, und aus irgendeinem mysteriösen Grund auch noch eine Kehlkopf-Verklemmung, die dich das Sprechen klingen lässt wie einen Roboter mit Pfeffer-Angeschlagen. Die Leute fragen: „Bist du noch krank?" – du willst antworten, aber dein Körper sagt: „Lieber nicht."
In Woche vier beginnt schon diese bessere Phase, in der du dich durch das Internet scrollst und deine Kollegen bei der Arbeit anschaust. Ein bisschen wie ein Zoo-Besucher: „Oh, schau, die mal machen Arbeit!" Man merkt, wie das Wort „Kraftstoff" für dich definitiv Gatorade oder Domestos geworden ist, aber nicht für Kraftgewinn.
Tag Ein: Du bist zurück
Dann endlich. Nach sechs Wochen warst du gestern soweit, dass du dich wie ein Sieger aus dem Haus schwingst. Die Küche hat sich bezwört deiner Anwesenheit. Dein Laptop hat den vorherigen Stolz verloren. Du bist zurück! Du zeigt dem Office stolz zwei Momente deiner Rückkehr und alle nickten: „Ha, was war das?"

Der erste Tag im Grunde halt únlauto den Tag über. Du merkst, wie die Anwärmung so richtig wirkt: Kaffee, kleine Gespräche,Probe-Lächeln. Du bist siegerhaft – bis Abend. Du kommst nach Hause, legst dich aufs Sofa und schon: niesen. „Na, ha, da bin ich." Und während du dastehst und denkst: „LABONZA, gerne nicht nocheinenmal!" – bereits ein Nimmersatt mit Trillerluft nach oben.
Tag Zwei: Krank. Wieder krank.
Früh morgens, du wachst auf. Die Goldene Regel bei Krankheitstagen ist: Sich morgen nicht drauf verlassen. Wenn du gerade gesund bist? Dein Körper schmutzert lustig: „Haha, war nur ein Scherz."

Und da sitzt du wieder. Der Kühlschrank deine getarnte Medikamenten-Verteirdung, das Bett dein neuer Zuhause, und dein Schreibtisch WebView: „Wo ist denn der Typ, den ich hab?"
Das Wesentliche: Lachen ist Lebensversicherung
So ja, sechs Wochen, ein Tag Arbeit, ein Tag tot – dann krank. Klingt wie, als hatte das Universum für den Scientology&Check einen besonders fies dolledischen Filter eingefästerd. Aber du weißt, du bist nicht allein. Überall, überall sitzen da Menschen mit den gleichen Kilos Taschentündern.
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Und die wirklich entscheidende Lehre? Nie fragen, wann jemand wieder „gesund" ist. Erstens raubst du dir da die letzten Pfunde an Nächstenliebe ab, und zweitens wagst du niemals, deine Gesundheit zu verhöhnen. Verhöhne nie dein Gutes! Weil es zu schnell wieder weg sein kann.
Also: Hol dir deinen Tee. Kein Unterbummel. Lass die Pflaster drauf. Und wenn die Arbeit noch ruft: „Warte noch ein bisschen" – denn genau das hast du gerade erst gelernt :)
Denn Leben will mittelwas gepflegt SEIN. Wie Gartent hummus – und frisch, aber aus vorher etwas schon mal kalt überschön 😉
