Stell dir vor, du bist ein Goldschatz, der tief in einer Höhle liegt. Die Sonne scheint nie direkt auf dich, die Vögel zwitschern, und ab und zu krabbelt ein Käfer über deine glänzende Oberfläche. Das Leben ist gut. Plötzlich kommt ein Abenteurer mit einer Karte und buddelt dich aus. „Juhu!“, denkt er. Aber dann: Der Fiskus steht schon hinter dem nächsten Felsen. „Moment mal, Goldi“, sagt er, „der Fund ist ja netto, aber hier geht’s um den Steuer Gem 67 1 2.“ Zack, aus dem Traum wird ein Formular.
Keine Panik! Der Steuer Gem 67 1 2 klingt wie der Code für eine Geheimtür zu einer Schatzkammer, ist aber eigentlich nur das freundliche Türschildchen für eine ganz besondere Steuerregel. Stell es dir vor wie das „Rezept für den perfekten Wochenendausflug“ des Finanzamts: Es sagt ganz genau, was du mitnehmen darfst, ohne dass dir hinterher der Spaß verdorben wird. Es geht um Grunderwerbsteuer – genauer gesagt, um den Fall, wenn du ein Grundstück kaufst, auf dem schon ein Häuschen steht, das der Verkäufer vorher selbst bewohnt hat.
Der Supermarkt-Korb des Hauskaufs
Stell dir vor, du gehst in den Supermarkt und kaufst eine Tüte Chips, einen Dip und ein Sixpack – das ist dein Einkauf. Beim Hauskauf ist es ähnlich: Du kaufst das Grundstück (Chips), das Haus (Dip) und die Einbauküche (Sixpack). Normalerweise wird auf alles zusammen die Grunderwerbsteuer fällig. Das ist, als ob der Kassierer für den ganzen Korb einen Extrabetrag verlangt – nervig, aber legal.
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Hier kommt Steuer Gem 67 1 2 ins Spiel. Es ist wie ein „Rabattgutschein“, den dir der Staat unter der Theke zuschiebt, wenn der Verkäufer (der bisherige Besitzer) das Haus noch selbst bewohnt hat und es dir nun mit sämtlichen Einrichtungsgegenständen verkauft. Der Clou: Die Steuer wird nur auf den nackten Grund und Boden und das Hausgebäude berechnet. Alles, was „locker, lose und nicht fest verbaut“ ist – Möbel, Teppiche, die gute alte Lampe aus Omas Zeiten – bleibt steuerfrei! Das ist, als ob der Kassierer sagen würde: „Das Sixpack und der Dip sind umsonst, nur die Chips zahlst du.“
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Warum ist das so großartig?
Weil es dir echt Geld spart! Stell dir vor, der Verkäufer lässt dir die komplette „Einbauküche mit Geschirrspüler, Kühlschrank und der Kaffeemaschine, die nie richtig funktioniert“ da. Oder die Gartenmöbel. Oder den alten Holzofen. Ohne die Regel müsstest du auf den Gesamtwert von Haus und Kaffeemaschine Steuer zahlen – das wäre, als müsstest du Steuern auf das Geld zahlen, das du für den Taxifahrer zum Haus ausgibst! Aber dank Steuer Gem 67 1 2 wird dieser ganze Hausrat steuerfrei behandelt. Du zahlst nur auf den eigentlichen Hauswert und den Grund.
Wichtig: Der Verkäufer muss das Haus bis zum Schluss selbst bewohnt haben. Wenn er nur sporadisch drin war wie ein Camper auf Durchreise, gilt der Rabatt nicht. Er muss wirklich sein „Hauptwohnsitz“ gewesen sein – sein Nest, sein Revier, sein Ort, wo die Kaffeetasse morgens immer am selben Fleck stand.
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Der perfekte Deal – wie ein Flohmarkt, nur besser
Du verhandelst mit dem Verkäufer. Er sagt: „Ich lass Ihnen den ganzen Krimskrams hier, den schaffe ich nicht weg.“ Du sagst: „Aber dann wird der Preis höher, und ich zahle mehr Steuer!“ Falsch gedacht! Mit Steuer Gem 67 1 2 ist es genau umgekehrt: Je mehr Kram er dir schenkt oder für einen symbolischen Euro mitverkauft, desto glücklicher bist du. Der Kaufvertrag wird in zwei Teile gespalten: 1. Haus und Grund (darauf zahlst du Steuer) und 2. bewegliche Sachen (darauf zahlst du gar keine Steuer). Es ist, als ob der Staat dir eine Umarmung schenkt und sagt: „Klar, nimm die antike Kommode mit – dafür liebe ich dich nicht weniger.“
Also, wenn du das nächste Mal einen Hauskauf planst und der Verkäufer noch drin wohnt, rufe laut: „Steuer Gem 67 1 2, ich komme!“ Es ist dein persönlicher Steuer-Rabatt-Code, der dir das Gefühl gibt, gerade einen Fünfziger auf der Straße gefunden zu haben – nur viel, viel größer. Und jetzt viel Spaß beim Möbel aussuchen!