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Optik Bacik St Pölten


Optik Bacik St Pölten

Stell dir vor, du gehst in St. Pölten an einem ganz normalen Dienstag die Kremser Gasse entlang. Es ist kalt, vielleicht nieselt es ein bisschen. Du willst nur schnell zur U-Bahn (okay, Straßenbahn) – und plötzlich bleibst du stehen. Vor dir: ein Schaufenster. Aber nicht irgendeins. Es ist das Schaufenster von Optik Bacik. Und da drin sitzt... eine Brille auf einem kleinen Künstlermann? Nein, es ist noch besser. Es ist ein Lampion, der aus alten Brillengläsern gebaut wurde. Und das ist nur der Anfang der reinsten Brillen-Parade, die du je gesehen hast.

Brillen als Kunst? Aber ja!

Optik Bacik in der Innenstadt von St. Pölten ist nicht einfach nur ein Laden, wo man Sehtests macht und Gestelle aussucht. Das ist eher so ein bisschen wie ein geheimer Club für Augen-Abenteurer. Der Inhaber, Herr Bacik – ein Mann mit einem unglaublichen Auge für Details – hat die Firma 1997 übernommen. Aber was er daraus gemacht hat, das ist das Eigentliche: Er hat die Optik aus der Langweiler-Ecke geholt. Wo andere Läden nur Regale mit schwarzen und silbernen Gestellen haben, findet man bei Bacik Brillen aus Holz, aus Knochen, sogar aus recycelten Schallplatten. Ja, richtig gelesen: Schallplatten. Du setzt dir eine Brille auf und fühlst dich plötzlich wie ein rockender Hipster aus den 70ern.

„Eine Brille ist kein Reparaturgegenstand“, sagt Herr Bacik oft. „Sie ist ein Accessoire für die Persönlichkeit. Ein Fenster zur Seele – und das Fenster muss knallen.“

Und das tut es. Wenn du den Laden betrittst, wirst du sofort von einer Explosion an Farben empfangen. Knallrot, türkis, gestreift. Manche Brillen sehen aus wie kleine Kunstwerke, andere wie Skulpturen, die eigentlich in einem Museum stehen sollten. Aber das Beste ist: Herr Bacik selbst ist der Kurator dieses kleinen, verrückten Universums. Er hat eine Leidenschaft für ausgefallene Sammlermodelle, die man sonst nur in Tokio oder Mailand findet. In St. Pölten? Mitten in der Fußgängerzone! Plötzlich wird der Gang zum Optiker zu einer Schatzsuche: „Was habe ich noch nie gesehen? Welches Modell wird mich heute überraschen?“

Der Held der kaputten Scharniere

Aber das Lustige ist: Trotz all dem verrückten Design ist Optik Bacik nicht abgehoben. Im Gegenteil. Es ist der Ort, wo die Herzen der St. Pöltner für ihre Brillen schlagen. Einmal war eine ältere Dame da, ihre Lieblingsbrille hatte einen Bügelbruch. In einem anderen Laden hätte man gesagt: „Kaufen Sie eine Neue.“ Bei Bacik? Der Meister zog eine kleine Lupe heraus, ein Lötkolben, ein bisschen Fummelei – und zack, die Brille war wieder wie neu. Die Dame weinte fast vor Freude. Das ist es: Hier wird nicht verkauft, hier wird gerettet. Jeder Kunde wird wie ein alter Freund behandelt. Es gibt keinen Druck, nur gute Laune und eine Tasse Kaffee, während man die verrücktesten Fassungen anprobiert.

Optik Bacik St. Pölten | Werbetechnik SCHMIED
Optik Bacik St. Pölten | Werbetechnik SCHMIED

Und dann ist da noch die Sache mit dem „Brillen-Selfie“. Weil die Auswahl so einzigartig ist, kann es passieren, dass du eine halbe Stunde im Laden verbringst, einfach nur Fotos von dir mit XXL-Eckbrillen oder winzigen Retro-Runden machst. Die Verkäuferinnen sind die besten Spaßvögel der Stadt. Sie ermutigen dich, das Verrückteste auszuprobieren. „Trau dich! Die gelbe mit den Herzchen!“

Warum du mal vorbeischauen solltest

Egal ob du eine neue Brille brauchst oder nicht: Ein Besuch bei Optik Bacik ist ein kleiner Urlaub für die Augen. Du gehst rein, kicherst über die ausgefallenen Modelle, staunst über die handwerkliche Kunst – und gehst mit dem Gefühl raus, dass Brillen viel mehr sind als nur Sehhilfen. Sie sind kleine Persönlichkeiten für die Nase. Also, wenn du das nächste Mal in St. Pölten bist, guck mal in die Kremser Gasse 13. Aber Vorsicht: Du könnest mit einer knallroten Schallplattenbrille wieder rauskommen. Und das wäre dann einfach nur fantastisch.

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