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Miles And More österreich


Miles And More österreich

Also, ehrlich: Wer hat sich das eigentlich ausgedacht? Miles & More in Österreich klingt ja erstmal super. Fliegen, Punkte sammeln, gratis Urlaub. Klingt nach einem Märchen aus 1001 Nacht. In Wahrheit ist es eher wie eine Mathe-Prüfung mit einem bösen Clown.

Das Problem mit den Meilen

Stell dir vor: Du buchst einen Flug von Wien nach Mallorca. Austrian Airlines – klar, die Nationale. Du zahlst 300 Euro. Freust du dich auf Meilen? Ja. Bekommst du welche? Vielleicht 500. Wow. Ein Kaffee am Flughafen kostet fast genauso viele Meilen wie dieser Flug. Irgendwas stimmt da nicht.

„Meilen sind wie Gummibärchen: Du isst eine ganze Tüte und merkst danach, dass du immer noch hungrig bist.“

Und dann diese „Prämienflüge“. Der Handling-Aufwand ist gigantisch. Du suchst einen Flug – Monate im Voraus. Nix frei. Du suchst später – nix frei. Du suchst nie frei, weil die Plätze für Normalsterbliche wie uns einfach nicht existieren. Die heißen „Sparprämien“, aber in Wahrheit sind sie Sparprämien für die Airline. Die sparen sich die Leistung.

Der Status – eine Illusion

Ach ja, der Status. Du fliegst 50 Mal im Jahr nach Frankfurt. Du wirst Senator. Herzlichen Glückwunsch! Du darfst jetzt in einer Lounge sitzen, wo alle anderen Senatoren genauso genervt gucken wie du. Das Buffet besteht aus lauwarmen Nudeln und einem Obstkorb, der aussieht, als hätte ihn jemand aus Mitleid stehen lassen. Und der Kaffee? Bitter. Wie das Leben eines Vielfliegers.

Aber die Krönung: Du bekommst eine „Upgrade“-Möglichkeit angeboten. Von Economy nach Premium Economy. Wow, jetzt darfst du deine Beine leicht ausstrecken, aber dein Sitznachbar schnarcht trotzdem. Und du hast 15.000 Meilen dafür bezahlt. Glaubst du, das war ein Schnäppchen? Nein. Es war ein Meilen-Betrug.

Eurowings-Flüge mit Miles&More-Meilen buchen
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Meilen sammeln mit der Kreditkarte

Dann kommt der Trick: „Hol dir die Miles & More Kreditkarte! Sammle Meilen beim Einkaufen!“ Klingt harmlos. Aber du kaufst dir ein Brot beim Billa. Das kostet 3 Euro. Du bekommst – rechnen wir – 0,0003 Meilen. Exakt. Für ein Brot müsstest du 10.000 Brote kaufen, um einmal nach Malle zu fliegen. Das ist kein Angebot, das ist eine Lebensaufgabe. Und dann stehst du da, mit Meilen, die verfallen nach drei Jahren. Danke, Österreich. Danke.

Die Wahrheit (meine unpopuläre Meinung)

Ich sag's dir, wie es ist: Miles & More ist ein Club, in den du eintrittst, um rauszukommen. Du kämpfst gegen ein System, das nicht für dich gemacht ist. Die Meilen sind die Spielmarken eines Casinos, das immer gewinnt. Du sparst, du hoffst, du fliegst nach Prag mit 10.000 Meilen – und dann zahlst du 200 Euro Steuern drauf. Österreich ist klein, das ist ja süß. Aber das Meilensystem fühlt sich an, als würde es von einem Gremium aus Kängurus verwaltet: hüpft wild umher, macht Lärm, und am Ende hast du nichts in der Hand.

Die Produktdetails zur neuen Partnerschaft von Austrian und Miles
Die Produktdetails zur neuen Partnerschaft von Austrian und Miles
„Miles & More: Wo deine Meilen mehr wert sind, wenn du sie gegen einen Kugelschreiber aus dem Katalog tauschst, als gegen einen Flug.“

Und trotzdem machen wir alle mit. Warum? Weil die Werbung so schön ist. Weil wir träumen vom Gratis-Flug nach Tokio. Aber in Wirklichkeit enden wir mit einem „Willkommen an Bord“-Lächeln und einem Sitz, der schon wackelt. Also, liebes Österreich: Lass uns doch einfach ehrlich sein. Meilen sind das neue Monopoly-Geld. Nur dass Monopoly-Geld schneller ein Haus kauft als ein Flugticket.

Fliegst du trotzdem weiter mit Austrian Airlines? Klar. Weil es bequem ist. Weil die Miles & More App dich daran erinnert, dass du bald „ein Upgrade“ kriegst. Spoiler: Du kriegst keins. Aber das ist okay. Das ist österreichisches Durchhalten. Lächeln, Punkte sammeln, weitermachen. Irgendwann, vielleicht, fliegen wir alle auf unseren Meilen nach Hawaii. .... Aber wahrscheinlicher: Wir nutzen sie für einen Schal im Shop. Prost, Österreich.

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