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Restaurant Kegelbahn S Kasermandl


Restaurant Kegelbahn S Kasermandl

Stell dir vor: Du sitzt in einem Restaurant in den österreichischen Alpen, die Käsespätzle dampfen vor dir, und plötzlich kracht neben dir eine Kugel durch die Luft. Nein, kein Streit mit dem Kellner – du bist im Restaurant Kegelbahn S’Kasermandl, wo das Essen und das Bowling eine chaotische, aber himmlische Ehe eingehen.

Ja, richtig gehört: S’Kasermandl ist kein normaler Wirtshaus-Essenstempel. Es ist eine Kegelbahn, die sich als Restaurant verkleidet hat – oder umgekehrt. Hier isst du Wiener Schnitzel, während neben dir jemand mit einem 8-Kilo-Kegel auf Neune zielt. Der Clou? Die Tische stehen direkt an der Bahn. Du bestellst ein Bier, und der Nachbar kegelt vorbei an deinem Gulasch. Einmal ist ein Pfeffersteak fast in den Kugelrücklauf gefallen – zum Glück nur fast!

Die verrückte Geschichte

Das S’Kasermandl (übersetzt: „das kleine Käsehütchen“) liegt im Zillertal, und die Einheimischen sagen, es gibt’s seit den 1950ern. Früher war es ein echter Bauernhof, dann haben sie eine Kegelbahn angebaut. Heute ist es ein Kultort, wo Omas und Skifahrer gemeinsam den König vom Kegel werfen. Der Witz: Die Kugeln sind so alt, dass manche noch Holz sind – und sie quietschen wie eine eingesperrte Maus. „Das ist Authentizität“, sagt der Wirt grinsend. „Bei uns quietscht der Charme“.

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Überraschende Wahrheit: Die Küche ist gourmet-reif. Du kriegst hier hausgemachte Kaspressknödel mit Rahmsauce, die sind so gut, dass sogar die Kegel in Reih’ und Glied stehen bleiben, um zu applaudieren. Und das beste? Das Personal bringt dir Kugeln direkt an den Tisch – inklusive Anleitung. „Drück die Daumen, dann fliegt der Pfeffer“, sagt der Kellner, und schon haut ein Rentner einen Strike hin, während er die Speisekarte liest.

Der Wahnsinn der Praxis

Stell dir vor: Du bestellst Kaiserschmarrn, und der Kegelmeister (ja, es gibt einen!) pfeift, dass dein Team dran ist. Du springst auf, wirfst mit Pudding-Fingern die Kugel – sie rollt in den Keller, trifft eine Glasvitrine, und plötzlich hast du Käse im Haar. „Das nennt man Käse-Kegel-Integration“, sagt der Wirt und zapft ein Zillertaler Bier. Der Höhepunkt ist der Kegel-Abend: Jeder Gang wird von einem Wurf unterbrochen. Wenn du alle Neune triffst, gibt’s eine Leberkässemmel umsonst. Verfehlst du, musst du ein Lied singen.

Menu at Restaurant - Kegelbahn s´Kasermandl, Mieders
Menu at Restaurant - Kegelbahn s´Kasermandl, Mieders

Und hier kommt der absolute Knaller: Der älteste Kegel im Haus stammt aus 1828 und heißt „Der Dicke“. Er wiegt 7,5 Kilo und hat einen eingravierten Hasen. Keiner weiß, warum. „Vielleicht weil er hoppelt, wenn er fällt“, scherzt der Wirt.

Fazit: Mehr als nur ein Restaurant

Also, wenn du nach Österreich fährst: Vergiss die typischen Hütten. Geh ins S’Kasermandl, bestell einen Obazd’n und eine Kugel, und erlebe, wie Essen und Kegeln zu einer chaotischen Einheit werden. Ein Besuch ist wie ein Hirsch mit Skibrille – absurd, aber man liebt es. Achtung: Dekolleté-Schutz und Brieftasche nicht vergessen. Die Kugeln zielen auch auf Wechselgeld.

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