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Was Kostet Das Pickerl Fürs Auto


Was Kostet Das Pickerl Fürs Auto

Okay, lass uns mal ganz ehrlich sein. Dieses Thema ist fast so aufregend wie Zähne putzen – aber viel teurer, wenn man es vergisst. Die Rede ist natürlich vom Pickerl, also der §57a Überprüfung für dein Auto. Alle zwei Jahre müssen wir ran, und jedes Mal die gleiche Frage: „Was kostet die Prozedur eigentlich genau?“ Keine Sorge, ich erklär’s dir so, dass selbst dein Beifahrer es versteht – auch wenn er gerade das Navi bedient.

Die Grundgebühr: Der Eintrittspreis in die Werkstatt-Hölle

Als Erstes zahlst du die reine Überprüfungsgebühr. Die liegt meist zwischen 50 und 90 Euro. Ja, nur fürs Draufschauen! Klingt viel, aber stell dir vor, du müsstest selbst unter dem Auto liegen und nach Rost suchen. Dafür, dass die Mechaniker schmutzige Hände kriegen und du saubere, ist das ein fairer Deal. Manche Werkstätten werben mit „Pickerl um 39 Euro“ – aber Vorsicht! Das ist wie ein „All-you-can-eat“-Buffet, wo nur der Salat inklusive ist. Frag immer, was genau im Preis steckt. Sonst sitzt du da mit einem Kaffee und einer Rechnung für „Spezial-Messgerät-Kalibrierung“.

Die versteckten Kosten: Wenn das Auto „Nein“ sagt

Jetzt wird’s spicy. Dein Auto besteht den Test nicht? Willkommen im Club der ungeplanten Ausgaben! Die Nachbesserung kostet extra. Ein kaputtes Bremslicht? 20 Euro plus ein paar Nerven. Ein ausgeschlagener Querlenker? Zack, bist du 300 Euro los. Und dann die Abgasanlage! Wenn die nicht will, wird’s richtig teuer. Mein Nachbar musste mal für eine neue Lambdasonde zahlen – er meinte, das Auto hätte auf Griechisch gesungen. Fazit: Rechne immer mit einem Puffer von 100 bis 200 Euro extra. Nenn es „Überraschungs-Ei für Erwachsene“. Nur dass der Inhalt kein Spielzeug ist, sondern eine Rechnung.

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Die Kostenfalle Nummer 1: Der TÜV oder die ÖAMTC-Prüfstelle

Wenn du zur ÖAMTC oder ARBÖ gehst, zahlst du einen Fixpreis – aktuell so um die 70 bis 90 Euro für einen Pkw. Das ist gut, weil transparent. Kein Gefeilsche, kein „Ach, der Bremsflüssigkeitstest ist extra“. Dafür gibt’s dann aber keine Reparatur. Du musst mit dem Befund zur freien Werkstatt. Mein Tipp: Geh zur freien Werkstatt, die auch prüfen darf (viele haben eine eigene Prüfplakette). Die reparieren kleine Mängel oft günstiger. Aber Obacht: Manche Werkstätten sind pingeliger als der strengste Lehrer in Mathe. Sie finden Mängel, die du noch nicht mal in der Bedienungsanleitung gelesen hast.

Die Kostenfalle Nummer 2: Der Zeitfaktor

Das Pickerl kostet nicht nur Geld, sondern auch Zeit – und die ist bekanntlich ja bekanntlich teuer. Du musst einen Termin machen, das Auto hinstellen, warten (meist länger als beim Frisör) und dann vielleicht nochmal hinfahren. Plan also einen halben Tag ein. Oder noch besser: Bring dein Auto am Vormittag hin und hol es nach dem Mittagessen ab. Lies in der Zeit ein Buch. Oder schreib einen Roman über „Die Abenteuer des verlorenen Ölwechsel-Aufklebers“. Hauptsache, du wirst nicht ungeduldig. Ungeduld kostet dich nur gute Laune.

Autowerkstätten - Preise für Pickerl und Reparaturen verglichen | auto
Autowerkstätten - Preise für Pickerl und Reparaturen verglichen | auto

Die regionale Maut: In Wien, Graz und co.

Und dann ist da noch die Regionalität. In Wien kostet das Pickerl oft ein bisschen mehr als im Burgenland. Liegt am höheren Preisniveau und an den teureren Grundstücksmieten der Werkstätten. In Salzburg zahlst du vielleicht extra für die Panoramaaussicht auf die Berge beim Warten. „Ja, der Keilriemen ist hin, aber schauen Sie mal, der Untersberg!“ – Das entschädigt dann auch nicht wirklich. Informiere dich vorher über die durchschnittlichen Preise in deiner Region. Ein kurzer Anruf bei drei Werkstätten spart dir bares Geld.

Der kleine Spar-Tipp für Große

Willst du sparen? Mach dein Auto fit, bevor du hinfährst. Check Ölstand, Kühlwasser, Reifendruck und alle Lichter. Ein bisschen selbst Hand anlegen spart die teuren „Sofort-Reparaturen“ in der Werkstatt. Und lass den Motor warmlaufen, bevor du zur Prüfung fährst. Ein kalter Motor verbraucht mehr Sprit und die Abgaswerte sind oft schlechter. Denk dran: Dein Auto ist wie ein Teenager – es ist morgens auch nicht kooperativ. Ein bisschen Pflege und ein warmer Start machen den Unterschied.

"Pickerl" für Auto kann bis zu 90 Euro kosten – DiePresse.com
"Pickerl" für Auto kann bis zu 90 Euro kosten – DiePresse.com

Und jetzt das Beste: Das positive Ende!

Weißt du was? Das Pickerl ist eigentlich ein Freund. Ein strenger, manchmal nerviger Freund, der dir sagt: „Hey, deine Bremse ist im Arsch, du musst dich nicht umbringen.“ Es schützt dich vor teuren Unfällen und noch teureren Strafen. Ohne Pickerl darfst du nicht fahren – und das Bußgeld ist wesentlich höher als die 70 Euro für die Prüfung. Also: Sieh es als Investition in deine Sicherheit und deinen Seelenfrieden. Stell dir vor, du fährst in Urlaub und das Auto macht schlapp, weil der gerissene Zahnriemen nicht rechtzeitig entdeckt wurde. Da bist du schnell mal 1.500 Euro los – plus Strandmiese.

Also, atme tief durch, such dir eine gute Werkstatt (lies Bewertungen auf Google!), leg 100 Euro extra auf die Seite und mach den Termin. Nach zwei Stunden, einem Kaffee und einer Rechnung hast du wieder zwei Jahre Ruhe. Du fährst raus aus der Werkstatt, die Sonne scheint, das Auto läuft wie geschmiert, und du denkst: „War doch nicht so schlimm.“ Und genau das ist der Moment, in dem du lächelst. Denn du hast es geschafft. Du bist ein Held der Straßenverkehrsordnung. Und dein Auto – das hat jetzt ein nagelneues Pickerl. Respekt!

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