Spar Graz St Peter
Stell dir vor, du bist in Graz, ein bisschen müde nach einem Stadtbummel und hast einen Mordshunger. Nicht auf irgendwas, sondern auf ein Erlebnis. Auf so ein komisches, wohliges Gefühl, das sich wie eine steirische Umarmung anfühlt. Dann gibt es nur einen Ort: den Spar Graz St. Peter. Klingt nach einer normalen Supermarkt-Filiale? Falsch gedacht! Das ist eher der Disneyland für Feinschmecker im Südosten von Graz.
Die Feinkost-Abteilung, die wie ein Jahrmarkt funkelt
Wenn du reinkommst, vergiss den standardmäßigen Supermarkt-Blues. Hier riecht es nicht nach Putzmittel, sondern nach frischem Brot, Kaffee und steirischen Köstlichkeiten. Der Käse-Bereich allein ist ein Grund zum Staunen. Da liegen Berge von Käselaiben, die so groß sind wie kleine Hügel. Und hinter der Theke steht jemand, der dir nicht nur eine Scheibe abschneidet, sondern dir erst mal eine Verkostungstour von Slowenien bis Frankreich anbietet. „Bitte sehr, der Bergkäse schmeckt hier wie eine Almwiese in flüssiger Form“, sagt die Fachkraft mit einem Grinsen. Und du denkst: „Das wird der beste Einkauf meines Lebens.“
Die Brot-Welt – härter als du denkst
Und dann das Brot. Weiche Semmeln? Klar, gibt es. Aber die echte Heldengeschichte spielt sich beim Bauernbrot ab. Diese Laibe sind so knusprig, dass man glaubt, ein normales Messer würde daran zerbrechen. Du brauchst quasi eine Axt. Aber der Duft! Der Duft ist wie eine Zeitreise in die Kindheit, als die Oma noch selbst gebacken hat.
Ein Biss hinein, und du hörst das Knacken bis zum Grazer Schlossberg.
Regional wie ein Umarmungs-Automat
Was den Spar St. Peter aber wirklich besonders macht, ist der pure Stolz auf die Steiermark. Du denkst, du kennst Kürbiskernöl? Falsch! Hier stehen die Flaschen so dicht an dicht, als wollten sie eine Armee bilden. Es gibt Hendl vom Bauern nebenan, und die Sterz-Mischungen sind so authentisch, dass man meint, der Bauer persönlich steht im Regal. „Regional ist normal“ heißt hier nicht nur ein Spruch, sondern eine Lebenseinstellung. Einmal habe ich einen Eierlikör gesehen, der aus dem Dorf meiner Tante kam. Ich fühlte mich sofort wie zu Hause, obwohl ich 200 Kilometer entfernt wohne.
Der Obst- und Gemüse-Bereich: Ein Farbspektakel
Vergiss die traurigen, beleuchteten Plastik-Äpfel anderswo. Hier sehen die Paradeiser (das sind Tomaten für Nicht-Steirer) aus, als hätten sie Bodybuilding-Wettbewerbe gewonnen. Die Paprika glänzt wie frisch poliert, und die Äpfel sind so rot, dass sie fast leuchten. Es ist ein bisschen so, als ob das Gemüse dir zuruft: „Kauf mich! Ich schmecke nach Sonne und Regen und nicht nach Karton!“ Und das Beste: Die Bäuerinnen und Bauern aus der Umgebung sind oft auf den Etiketten mit dem Gesicht drauf. Das ist, als ob dein Obst und Gemüse plötzlich einen Namen und eine Telefonnummer hätte.

Der „Notfall“-Snack, der zur Pommes-Party wird
Natürlich hat man mal keine Zeit, stundenlang zu kochen. Aber hier gibt es Fertiggerichte, die keine Verzweiflung sind. Die Steirischen Knödel aus der Kühltheke sind so fluffig, dass du denkst, sie hätten ein Eigenleben. Und die Fleischtheke mit ihren Geselchten ist eine Ode an die Gemütlichkeit. Du gehst raus mit einer Tüte, die nicht nur voller Essen, sondern voller guter Laune ist. Die Kassiererin lächelt dich an, als ob du ihr bester Kunde wärst, und du vergisst, dass du eigentlich nur Milch kaufen wolltest.
Also, wenn das nächste Mal jemand fragt: „Was machst du am Wochenende?“, sag einfach: „Ich fahre nach Spar Graz St. Peter. Ich mache einen Ausflug zu den steirischen Gaumenfreuden.“ Und wer weiß, vielleicht triffst du mich da – kaufe gerad mal wieder ein Hendl und ein Bauernbrot, das man mit der Kettensäge schneidet. Es ist einfach der beste Ort, um glücklich und satt nach Hause zu gehen.
