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Welche Währung Hat Kroatien


Welche Währung Hat Kroatien

Stell dir vor: Du sitzt in einem gemütlichen Café in Dubrovnik, die Sonne glitzert auf den alten Steinen, und du bestellst einen starken Kaffee. Der Kellner lächelt, und du greifst in deine Tasche. Was holst du raus? Früher wäre die Antwort klar gewesen: die Kuna. Doch heute, mein Freund, ist die Antwort ein kleines bisschen überraschender und irgendwie auch ein bisschen traurig, aber hauptsächlich total praktisch.

Abschied von der Bärenwährung

Die Kuna – das klingt doch wie ein Tier, oder? Genau! Kuna heißt nämlich „Marder“. Die Kroaten haben ihre Währung jahrhundertelang nach einem flauschigen Raubtier benannt, dessen Fell im Mittelalter als Zahlungsmittel diente. Wer hätte gedacht, dass man mit Marderfellen einen Kaffee bezahlen kann? Seit 1994 war die Kuna das kroatische Geld, mit schönen Motiven von Dichtern, Erfindern und natürlich dem berühmten Nikola Tesla auf der 100-Kuna-Note. Ein Genie auf dem Schein – das hat Stil!

Aber dann kam der große Moment: Am 1. Januar 2023 sagte Kroatien „Bok!“ (Tschüss!) zur Kuna und „Dobar dan!“ zum Euro. Zack, weg war der Marder, da war der Euro. Für viele war das ein kleiner Schock. Stell dir vor, du bist Kroate, dein ganzes Leben hast du in Kuna gerechnet, und plötzlich sagen dir alle: „Alles wird teurer, aber hey, du bist jetzt in der Euro-Zone!“

Der lustigste Teil? Die Kroaten haben den Umstieg mit einer Prise Humor genommen. In den ersten Wochen fragten sich alle: „Wie viel war das nochmal in Kuna? – Ah, einfach durch 7,5 teilen!“ Das führte zu kuriosen Szenen: Oma Milica an der Kasse, die mit dem Taschenrechner kämpfte und der Verkäuferin erklärte: „Früher hätte das 1000 Kuna gekostet, heute sind es 133 Euro! Das ist ein Schnäppchen!“ (Spoiler: Es war keins.)

Kroatische kuna münzen -Fotos und -Bildmaterial in hoher Auflösung – Alamy
Kroatische kuna münzen -Fotos und -Bildmaterial in hoher Auflösung – Alamy

Warum der Euro eigentlich eine Liebesgeschichte ist

Klar, der Euro ist nicht so exotisch wie die Kuna. Aber denk mal drüber nach: Kroatien ist ein Land mit atemberaubenden Inseln, wilden Buchten und einer Küste, die aussieht wie aus einem Hollywoodfilm. Und jetzt können alle aus Deutschland, Österreich oder Frankreich einfach mit ihrem gewohnten Geld kommen und sich eine Pizza in Split kaufen, ohne vorher zur Wechselstube zu rennen. Das ist doch herzerwärmend! Es ist, als würde das ganze Land sagen: „Kommt her, Freunde, ihr seid hier zu Hause – zahlt einfach mit dem, was ihr kennt.“

Die Kroaten selbst geben zu: Es war ein bisschen wehmütig. Die Kuna war ihr Baby. Aber als sie dann in Zagreb die ersten Euro-Noten mit der kroatischen Seite sahen – mit Pflanzen, Tieren und historischen Motiven –, da wurden sie stolz. „Guck mal, unser Motiv ist jetzt auf dem Euro!“ flüsterten sich die Leute zu. Das ist, als würde dein kleiner Bruder plötzlich auf der großen Bühne mitspielen.

Mit dem Auto nach Kroatien – Urlaubsspecial Teil 5
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Praktisch, lustig und ein bisschen verrückt

Und das Allerbeste? Die Umstellung war so glatt, dass es fast komisch ist. Einige Rentner weigerten sich noch monatelang, die neuen Münzen anzunehmen. „Ich will meinen Marder zurück!“ – aber dann fanden sie heraus, dass der Euro viel stabiler ist und man damit auch in Italien bezahlen kann. Plötzlich wurde der Euro zum Reiseführer in die Freiheit.

Also, welche Währung hat Kroatien? Ganz einfach: den Euro. Aber die Geschichte dahinter ist eine von Abschied, Neuanfang und der lustigen Tatsache, dass ein kleines Land mit einem Marder im Geldbeutel jetzt ganz groß rauskommt. Wenn du also das nächste Mal in Dubrovnik einen Kaffee trinkst und einen Euro auf den Tisch legst, denk dran: Der Marder schaut vom Himmel runter und lächelt. Er hat seinen Job gut gemacht.

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