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Gemeinde St Margarethen An Der Raab


Gemeinde St Margarethen An Der Raab

Stell dir vor, du fährst mit dem Auto durch die Steiermark, die Sonne scheint, die Hügel wogen wie grüner Plüsch, und plötzlich taucht sie auf: Gemeinde St. Margarethen an der Raab. Du denkst: „Ach, wieder so ein verschlafener Ort, wo nach 18 Uhr der Bordstein hochgeklappt wird?“ Falsch gedacht! Hier tobt das Leben – aber auf eine gemütliche, steirische Art. Es ist, als würde die Idylle plötzlich ein High-Five geben.

Das Herz der Gemeinde: Die Kirche und das Drumherum

Klar, jede Gemeinde in Österreich hat eine Kirche. Aber die Pfarrkirche St. Margarethen ist kein langweiliger Stein. Sie steht da wie ein freundlicher Opa, der schon alles gesehen hat, aber immer noch einen lockeren Spruch auf den Lippen hat. Der Turm? Der zeigt nach oben, als wolle er den vorbeiziehenden Wolken winken. Und der Friedhof daneben? Kein Gruselort! Bei einem Spaziergang denkst du eher: „Wow, hier würd ich auch mal ewig schlafen wollen – so schön ist die Aussicht auf die Raab!“

„Du denkst, eine Gemeinde ist nur zum Durchfahren da? St. Margarethen beweist: Hier will man anhalten, aussteigen und ein Stück Kuchen essen.“

Natur, die dich umarmt (und manchmal nass macht)

Sprichwort in der Gegend: Wer in St. Margarethen wohnt, hat keinen Rasenmäher – sondern eine Mähraupe! Die Natur ist hier so satt und grün, dass man Angst hat, der Rasen wächst einem über Nacht bis in die Küche. Die Raab plätschert nicht nur vor sich hin; sie ist der heimliche Star. Im Sommer sieht man Kinder mit aufgepumpten Reifen den Fluss runtertreiben, während die Eltern am Ufer sitzen und sich fragen, ob das Bier noch kalt genug ist. Und ja, das ist es immer.

Dann gibt es noch den Burgstall – ein Hügel, der aussieht, als hätte ein Riese einen Klecks Erde auf den Tisch fallen lassen. Oben angekommen, hast du eine Rundumsicht, bei der dir schwindelig wird. Du siehst die Oststeiermark bis zum Horizont. Einmal bin ich da hoch und hab vergessen runterzugehen. Okay, das ist übertrieben, aber es fühlt sich so an. Der Wind pustet einem alle Alltagssorgen aus dem Kopf – und wenn du Glück hast, pustet er dir auch die Mütze weg.

Die Menschen: Freundlich, aber mit Schmäh

Die Bewohner von St. Margarethen an der Raab sind eine besondere Spezies. Sie sagen „Servus“ zu jedem, selbst zum Postboten, der eigentlich nur den Prospekt für den neuen Hofladen bringt. Und wenn du im Gasthaus fragst, was es Gutes gibt, bekommst du keine Speisekarte gezeigt – sondern eine halbstündige Erzählung über das Kürbiskernöl der Tante Hermine und den Most vom Onkel Franz.

St. Margarethen an der Raab - Regionalentwicklung Oststeiermark
St. Margarethen an der Raab - Regionalentwicklung Oststeiermark

Es gibt den „Verein der Obstbaumretter“. Ja, den gibt es wirklich! Die Leute hier haben eine Mission: Jeder Apfelbaum muss gerettet, jeder Zwetschkenbaum zelebriert werden. Ich hab mal einen Bauern gefragt, warum er so viele Bäume hat. Seine Antwort: „Weil die Vögel auch was zu futtern brauchen!“ So sind sie, die Margarethner – sie denken sogar an die gefiederten Kollegen.

Das Lebenstempo: Eine halbe Spur langsamer

Wenn du aus der Großstadt kommst, wirst du hier erstmal durchatmen müssen. Die Leute hetzen nicht, sie wandern zur Arbeit. Ein Nachbar von mir, der Bürgermeister persönlich, fährt mit dem Traktor zum Gemeindeamt. Nicht aus Geldnot, sondern weil er unterwegs noch schnell einem Nachbarn Heuballen stapeln hilft. Das ist kein Märchen, das ist Steiermark!

St. Margarethen/Raab - Thema auf meinbezirk.at
St. Margarethen/Raab - Thema auf meinbezirk.at

Die größte Aufregung? Das jährliche Erntedankfest! Da wird gefeiert, als hätte man die Weltmeisterschaft im Mostkrugstemmen gewonnen. Es gibt Musik, Tänze, gegrilltes Fleisch – und wenn der „Gemischte Satz“ ausgeschenkt wird, sind alle plötzlich Weinexperten. „Ah, der hat eine feine Säure, der Jahrgang war gut…“ und dann prostet man sich zu, als ob es morgen kein Wasser mehr gäbe.

„In St. Margarethen ist das Leben wie eine gute Jause: bodenständig, herzhaft und mit einer Prise Süße.“

Also, falls du mal das Gefühl hast, die Welt dreht sich zu schnell: Fahr hin, setz dich auf eine Bank an der Raab, atme die klare Luft. Und wenn dich jemand fragt, wo du herkommst, sag einfach: „Aus der Heimat der tausend Apfelbäume.“ Dann bist du einer von ihnen. Versprochen!

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