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Wieviel Kindergeld In österreich


Wieviel Kindergeld In österreich

Okay, lass uns mal ganz entspannt bei einem Kaffee über eines der schönsten Wörter der deutschen Sprache quatschen: Kindergeld.

Ja, genau! Dieses magische Geld, das plötzlich auf deinem Konto auftaucht, nur weil du eine kleine, schreiende, aber entzückende Steuersenkung in die Welt gesetzt hast. Aber wie viel bekommt man eigentlich in Österreich? Ist es genug für ein Pony? Oder nur für die Windeln vom Pony?

Die Grundzahl, die dich umhaut (oder auch nicht)

Also, die nackte Wahrheit: Pro Kind bekommst du in Österreich € 138,40 im Monat. Ja, das war’s. Kein Witz. Das ist der Basisbetrag für die ersten 18 Lebensjahre. Ziemlich genau, oder? Nicht astronomisch, aber hey – davon kann man sich immerhin einen schönen Netflix-Account plus ein paar Pizza-Bestellungen pro Monat leisten. Oder die Hälfte der Schulmilch. Aber es wird besser! Versprochen.

Das alternde Kind (und wie es das Budget sprengt)

Weißt du, was in Österreich richtig süß ist? Das System liebt ältere Kinder. Ernsthaft. Je länger du deinen Nachwuchs fütterst, desto mehr Kohle fließt. Nach dem 3. Geburtstag gibt es plötzlich € 146,60. Und dann, Achtung, Trommelwirbel: Mit 10 Jahren wird’s richtig fett: € 168,40 pro Monat. Und wenn dein Teenager dann 19 wird und immer noch brav die Schulbank drückt? Zack! € 176,60. Das ist fast so, als würde der Staat sagen: „Ok, wir wissen, Teenager fressen wie ein Heuschreckenschwarm. Hier, mach dir keine Sorgen um die 10 Tiefkühlpizzen pro Woche.“

Aber Moment: Das gilt nur, wenn das Kind noch in Ausbildung ist. Studiert es oder macht eine Lehre, kriegst du sogar bis zum 24. Geburtstag Geld. Studiert es nicht? Mit 18 ist Sense. Dann heißt es: „Tschüss, Kindergeld, hallo, Nebenjob!“

Der geheime Multiplikator: Mehr Kinder = mehr Chaos (und mehr Geld)

Jetzt wird’s wie ein Brettspiel. Denn in Österreich gibt es eine Geschwisterstaffel. Klingt steif, ist aber geil. Für das zweite Kind gibt’s nicht nur einmal Basisbetrag, sondern einen saftigen Aufschlag: € 159,80 im Monat. Und für das dritte Kind? Boom: € 198,60! Für jedes weitere Kind dann knackige € 218,00. Das heißt: Wenn du drei Kinder hast, fließen monatlich über 500 Euro. Das ist fast eine Miete für eine kleine Wohnung in St. Pölten. Rechnen wir mal schnell: Pokémon-Karten für alle, oder?

8.383 Eltern mussten im Jahr 2018 das Kindergeld wieder zurückzahlen
8.383 Eltern mussten im Jahr 2018 das Kindergeld wieder zurückzahlen

Der Familienbonus Plus – Die Sahnehaube auf dem Kindergeld

Jetzt kommt der eigentliche Star der Show: der Familienbonus Plus. Denk an Kindergeld als das Grundrauschen. Der Bonus ist der Subwoofer. Wenn du genug Steuern zahlst (also arbeitest), kannst du dir zusätzlich bis zu € 2.000 pro Kind und Jahr von der Lohnsteuer zurückholen. Das sind über 166 Euro pro Monat obendrauf! Krass, oder? Plötzlich wird aus dem Pony-Wunsch ein echtes Pony. Na gut, zumindest ein Esel. Oder ein Jahr lang jeden Tag Sushi.

Aber Vorsicht, Falle: Das ist kein Lottogewinn

Bevor du jetzt kündigst und dir ein Hausboot kaufst: Kindergeld ist kein Gehalt. Es ist ein Zuschuss. Es deckt nicht die Kosten für Windeln, Brei, Nachhilfe, Fußballverein und die Psychotherapie für dich (weil das Kind dich in den Wahnsinn treibt). Es ist eher so: „Hier, ein kleiner Keks für den Weg, während du die ganze Torte bezahlst.“

Und noch was: Ausländer? Kein Problem! Wenn du in Österreich arbeitest, bekommst du es oft auch für Kinder, die im EU-Ausland leben. Klingt bürokratisch, ist aber machbar. Einfach das Finanzamt anschreiben – oder noch besser: das Online-Formular ausfüllen, während Windel Nummer 47 heute wechselt.

Wie hoch ist das Kindergeld? - Netzwerk für Curricula und Online-Kurse
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Wie beantragt man den ganzen Spaß?

Ganz einfach: Du gehst auf FinanzOnline (ja, das gibt es wirklich). Oder du füllst das Formular Beihilfe24 aus. Du brauchst: Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, einen Kaffee (für dich) und etwas Geduld. Nach ein paar Wochen ploppt das Geld auf dem Konto auf. Es ist fast magisch. Wie das erste Lächeln deines Babys – nur mit Zahlen.

Aber pass auf: Es gibt eine Einkommensgrenze für den Familienbonus. Wenn du extrem viel verdienst (so richtig Chef-Arzt-Anwalt-Level), wird der Bonus etwas gekürzt. Wenn du weniger verdienst, bekommst du ihn in voller Höhe. Gerecht, oder? Eigentlich schon.

Fazit: Lohnt sich Nachwuchs nur fürs Kindergeld?

Ha! Nein. Nie im Leben. Ein Kind kostet dich im Durchschnitt zwischen 500 und 1.000 Euro pro Monat. Das Kindergeld ist wie ein nettes „Danke“ vom Staat, dass du die Bevölkerung nicht aussterben lässt. Mehr nicht. Es ist das soziale Öl im Getriebe der Familienkasse. Also genieß es, wenn es kommt, aber verlass dich nicht darauf, dass es die Schule für dein Genie-Kind finanziert.

Und jetzt: Schnapp dir deine Kaffeetasse, lehn dich zurück und freu dich. Denn immerhin: 138,40 Euro sind 138,40 Euro mehr als gar nichts. Und damit kann man sich schon mal ein richtig gutes Kuscheltier kaufen. Oder eine Flasche Wein. Für dich. Du hast es dir verdient.

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