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Strafe überfahren Rote Ampel


Strafe überfahren Rote Ampel

Die heimliche Freiheit der roten Ampel

Okay, Leute, es wird Zeit für ein Geständnis. Ich habe ein unpopuläres Hobby. Nein, ich sammle keine Briefmarken. Ich rede von etwas viel Aufregenderem: dem „Strafe überfahren Rote Ampel“-Erlebnis.

Jetzt bloß nicht die Hände über dem Kopf zusammenschlagen! Ich weiß, ich weiß. Es ist illegal. Es ist gefährlich. Aber mal ehrlich: Habt ihr nicht auch schon mal an einer leeren Kreuzung gestanden, nachts um drei, und gedacht: „Warum, warum muss ich hier warten?“

„Rot ist ein Befehl. Aber manchmal ist Rot auch eine Einladung zur Rebellion. Eine kleine, leise Rebellion.“

Ich will hier keine Straftaten verherrlichen. Aber lasst uns doch mal über den „Master-Strafe-überfahren-Rote-Ampel“-Move reden. Den kennt jeder. Es ist dieser eine Fahrer, der kurz vor dem Umschalten noch mit einem beherzten Tritt aufs Gas über die Linie schießt. Sekunden später fängt die Ampel von Gelb auf Rot zu wechseln an – aber er ist schon weg. Wie ein Geist. Wie ein Held der Nacht.

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Und dann? Dann kommt der Frust. Dieses typische „Mist, jetzt hab ichs verpasst“-Gefühl, wenn man selbst zu zögerlich war. Man steht da, der Motor brummt, und man starrt auf die rote Leuchte, die einem sagt: „Du darfst nicht. Warte schön.“

Aber zwischen diesem Frust und der puren Gesetzesübertretung gibt es eine goldene Mitte. Ich nenne sie die „Kampf-Ampel“. Ihr kennt sie: Die Ampel, die immer rot wird, genau wenn man kommt. Die Ampel, die einen zwanzig Minuten warten lässt, nur für zwei Autos, die von links kommen. Gegen diese Ampel ist jedes Wartergefühl eine persönliche Beleidigung.

Rote Ampel überfahren ᐅ Folgen eines Rotlichtverstoß
Rote Ampel überfahren ᐅ Folgen eines Rotlichtverstoß

Und dann passiert es. Man schaut nach links. Nichts. Nach rechts. Nichts. Nach hinten. Kein Polizeiauto. Und dann, ganz leise, flüstert die innere Stimme: „Fahr doch. Tu es. Es ist eine Strafe überfahren Rote Ampel im Miniaturformat. Sozusagen ein ‚Fix-und-Foxi‘-Verkehrsverstoß.“

Ich habe es getan. Einmal. An einer völlig leeren Kreuzung in einer Einbahnstraße. Der Regen prasselte. Die Ampel stand rot, rot, rot – seit drei Minuten. Ich habe langsam die Kupplung kommen lassen. Und ich bin gefahren. Kein Hupen. Kein Blaulicht. Nur das leise Surren meines Motors und das Gefühl, einen kleinen Sieg gegen das System errungen zu haben.

Natürlich: Bitte nicht nachmachen. Offiziell. Ich muss das sagen. Die Strafe für einen echten „Strafe überfahren Rote Ampel“-Verstoß kann ganz schön ins Geld gehen. Und wenn ein Kind oder ein Fußgänger plötzlich auf die Straße läuft, hört der Spaß sofort auf. Das ist kein Spiel.

Mit dem Rad rote Ampel überfahren: Strafen und Bußgelder
Mit dem Rad rote Ampel überfahren: Strafen und Bußgelder

Aber tief in mir drin, da sitzt ein kleiner Rebell. Und dieser Rebell flüstert: „Manche Ampeln verdienen es, übertreten zu werden. Vielleicht nicht die an der Grundschule. Aber die blöde an der Ecke, die dich jeden Tag ärgert? Die, die nachts um zwei auf Rot schaltet? Die hat es verdient.“

Es ist wie mit dem „Rotlicht-Sünder“ in der Fußgängerzone. Jeder tut so, als ob er brav wartet. Aber wenn die Straße leer ist, laufen alle drüber. Versteht mich nicht falsch: Ich plädiere nicht für Anarchie auf der Straße. Ich plädiere für eine kleine, ehrliche Diskussion.

„Das Leben ist zu kurz, um an einer leeren Ampel zu warten. Das Leben ist zu lang, um dafür bestraft zu werden.“

Also, wenn ihr das nächste Mal an einer roten Ampel steht, und die Nacht ist schwarz und der Verkehr tot, dann denkt an mich. Und vielleicht, nur vielleicht, lasst ihr dann ja die Kupplung ein kleines bisschen kommen. Aber passt auf euch auf. Und auf die anderen. Manchmal ist die größte Freiheit nämlich trotzdem, einfach zu warten.

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