counter create hit

Berechnung Free Cash Flow


Berechnung Free Cash Flow

Okay, lass uns mal über Geld reden. Aber nicht so langweilig, wie es klingt. Hast du dich jemals gefragt, wie Unternehmen eigentlich wirklich dastehen? Nicht nur mit schicken Umsatzzahlen, sondern mit dem echten Geld, das sie selbst in der Hand haben? Da kommt der Free Cash Flow ins Spiel – und der ist cooler, als man denkt.

Der Free Cash Flow: Das Taschengeld des Unternehmens

Stell dir vor, du hast einen Job. Du bekommst dein Gehalt. Aber dann kommen plötzlich Rechnungen: Miete, Strom, das kaputte Fahrrad, und du musst noch Geld für die Altersvorsorge wegpacken. Am Ende des Monats bleibt dann der echte Betrag übrig, mit dem du machen kannst, was du willst. Vielleicht in den Urlaub fahren, Aktien kaufen, oder dir einfach eine Pizza gönnen. Genau das ist der Free Cash Flow für ein Unternehmen – das Geld, das wirklich frei verfügbar ist, nachdem alle laufenden Ausgaben und notwendigen Investitionen bezahlt sind.

Warum ist das so spannend? Weil der Gewinn in der Bilanz oft schummeln kann. Ein Unternehmen kann sagen: „Wir haben 10 Millionen Euro Gewinn gemacht!“ Aber wenn sie gleichzeitig 15 Millionen Euro für neue Maschinen ausgeben müssen, dann haben sie negativen Free Cash Flow. Sie bluten Geld. Der Gewinn ist dann nur ein hübsches Mäntelchen, während der Free Cash Flow die nackte Wahrheit zeigt.

Wie berechnet man das Ding? Ganz entspannt.

Keine Sorge, wir hüpfen nicht in Excel-Tabellen. Die Formel ist eigentlich simpel: Operativer Cash Flow minus Investitionen (Capex).

Free Cash Flow Formula - How to Calculate FCF?
Free Cash Flow Formula - How to Calculate FCF?

Der Operative Cash Flow ist das Geld, das reinkommt, wenn das Unternehmen seinen normalen Alltag macht – Produkte verkaufen, Dienstleistungen erbringen, all das. Davon ziehst du dann die Investitionen (Capex, Capital Expenditures) ab. Das sind die Ausgaben, die das Unternehmen tätigen muss, um langfristig zu wachsen: neue Fabriken, Server, LKWs. Was übrig bleibt, ist der Free Cash Flow. Einfach, oder?

Stell dir vor: Ein Bäcker verkauft jeden Tag Brot (operativer Cash Flow). Aber er muss auch regelmäßig einen neuen Ofen kaufen (Investition). Wenn er nach dem Ofenkauf noch genug Geld in der Kasse hat, um sich einen neuen Mixer zu gönnen, dann hat er einen positiven Free Cash Flow.

Free Cash Flow (FCF): Definition und Berechnung · [mit Video]
Free Cash Flow (FCF): Definition und Berechnung · [mit Video]

Warum soll uns das interessieren?

Weil der Free Cash Flow verrät, ob ein Unternehmen finanziell handlungsfähig ist. Kann es Schulden zurückzahlen? Kann es Dividenden an die Aktionäre ausschütten? Oder eigene Aktien zurückkaufen? Ein hoher, stabiler Free Cash Flow ist wie ein Dickerchen im Sparschwein – das Unternehmen hat Luft und kann Chancen nutzen, wenn sie sich bieten. Ein negativer Free Cash Flow über Jahre? Dann musst du dir Sorgen machen. Das ist wie jemand, der jeden Monat sein Konto überzieht, obwohl er einen guten Job hat.

Also, wenn das nächste Mal jemand von Unternehmenskennzahlen redet, hake nach: „Ja, aber wie sieht es mit dem Free Cash Flow aus?“ Das ist der echte Indikator für finanzielle Gesundheit – entspannt, klar und frei von Bilanzspielereien. Denn am Ende des Tages zählt nicht, was auf dem Papier steht, sondern was du wirklich auf dem Konto hast.

You may also like