13 и 14 зарплата в австрии
Stell dir vor, du bekommst im Sommer nicht nur Urlaubsgeld, sondern nochmal einen halben Monatslohn extra – und im Dezember nochmal das Gleiche. Klingt nach einem Scherz? In Österreich ist das Realität: das 13. und 14. Gehalt. Wenn du das hörst, denkst du vielleicht: „Wie unfair, warum hab ich das nicht?“ Aber halt, lass dich überraschen – die Sache hat einen ganz eigenen Charme, manchmal sogar mit einem Schmunzeln.
Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld – aber richtig
Das 13. Gehalt ist eigentlich das Weihnachtsgeld, das 14. das Urlaubsgeld. Klingt langweilig? Ist es aber nicht! Denn die Österreicher haben das so geregelt, dass du im Sommer (meist im Juli) und im Winter (im November/Dezember) eine satte Extra-Zahlung bekommst. „Aber das ist doch einfach ein doppeltes Gehalt“, denkst du? Ja, aber mit einem Twist: Es wird oft anders versteuert. Stell dir vor, du bekommst im Juni plötzlich 3000 Euro statt 2000 Euro – und dann fliegt dein Chef dir nicht um den Hals, sondern es ist völlig normal.
„Ich hab meinen ersten Sommer in Wien fast nicht geglaubt, dass das Geld einfach so auf meinem Konto ist“, erzählt ein Freund aus Deutschland. „Ich dachte, das sei ein Fehler.“
Der Wohlfühl-Effekt: Kaffee, Kuchen und ein bisschen Wahnsinn
Das Lustige ist: Die Österreicher nehmen das so selbstverständlich, dass sie gar nicht mehr darüber nachdenken. Aber für uns Ausländer (oder alle, die das nicht gewohnt sind) ist es fast so, als würde der Weihnachtsmann zweimal im Jahr kommen. Und es gibt noch eine überraschende Seite: Das 13. und 14. Gehalt sind nicht einfach ein Bonus – sie sind gesetzlich verankert. In vielen Branchen steht es im Kollektivvertrag, und die Arbeitgeber müssen es zahlen. Das sorgt für ein warmes Gefühl im Bauch. Stell dir vor, du gehst im Dezember shoppen und denkst: „Ach, das Geld ist ja quasi geschenkt.“
Der Haken? Ja, den gibt’s – aber lustig
Natürlich ist nicht alles perfekt. Das 13. und 14. Gehalt werden „mit einem niedrigeren Steuersatz“ besteuert als das normale Gehalt, aber nur bis zu einer bestimmten Grenze. Und wenn du mehr verdienst, wird es kompliziert. Aber für die meisten Menschen ist es einfach ein Grund, sich zu freuen.
„Letztes Jahr hab ich mir vom 13. Gehalt ein neues Fahrrad gekauft – und vom 14. Gehalt eine Reise nach Italien. Das fühlt sich an wie ein doppelter Lottogewinn, nur ohne das Zittern vor der Ziehung“, lacht eine Kollegin aus Graz.Und dann ist da noch die Sache mit den Steuerklassen. Ja, du hast richtig gehört: In Österreich gibt es so etwas wie eine „sechste Steuerklasse“ für Sonderzahlungen. Klingt trocken, aber es ist eigentlich witzig, weil man beim Blick auf die Gehaltsabrechnung denkt: „Oh, das ist fast so, als ob der Staat sagt: ‘Hier, nimm dir einen Extrakuchen für Weihnachten, aber iss nicht zu viel davon!’“

Herzerwärmend: Die Tradition dahinter
Das Schöne ist, dass das 13. und 14. Gehalt nicht nur Geld sind – sie sind ein Teil der österreichischen Arbeitskultur. Es ist, als würde das Land sagen: „Du arbeitest das ganze Jahr, also gönn dir im Sommer eine Auszeit und im Winter ein schönes Fest.“ In vielen Familien wird das Weihnachtsgeld genutzt, um Geschenke zu kaufen, die man sich sonst nicht leisten könnte. Und das Urlaubsgeld? Das wird oft in die „Sparstrumpf“ gesteckt oder für den nächsten Urlaub reserviert. Ich kenne eine Österreicherin, die sagt: „Ohne das 14. Gehalt könnte ich mir meinen Skiurlaub nicht leisten. Das ist mein kleines Lebensglück.“ Das ist doch eine Perspektive, oder?
Fazit: Ein Grund zum Lächeln (und zum Neid)
Also, wenn du das nächste Mal von Österreich hörst, denk nicht nur an Mozartkugeln oder die Alpen. Denk an das 13. und 14. Gehalt – diese kleine, aber feine Sache, die das Leben ein bisschen leichter macht. Und falls du mal in Österreich arbeitest: Freu dich auf das Geld, aber lass dich nicht von der Steuer verwirren. Es ist einfach ein herrlicher, verrückter, typisch österreichischer Brauch, der zeigt: Manchmal darf das Leben einfach ein bisschen mehr geben.
