Wieviel Kostet 1 Kg Gold
Also, mal ehrlich: Wer von euch hat sich nicht schon mal gefragt, wieviel kostet 1 kg Gold? Ich meine, nicht aus Investmentgründen, sondern eher so aus Spaß. Während wir beim Bäcker um 10 Cent für die Brezel feilschen, liegen da irgendwo kompakte Klumpen mit einem Preis, der unser ganzes Haushaltsbudget für die nächsten 25 Jahre frisst. Aktuell sind das, je nach Tagesform der Börse, etwa 60.000 bis 70.000 Euro. Ja, 70.000 Euro für ein Kilogramm. Das ist ungefähr der Preis eines Kleinwagens – aber ohne Airbag und mit viel weniger Sitzen.
Stell dir mal vor: Du gehst in den Supermarkt und kaufst ein Kilogramm Mehl. Das kostet vielleicht 1 Euro. Ein Kilo Gold hingegen? Dafür könntest du dir einen Porsche kaufen, oder, wie meine Oma sagen würde: "Dafür kriegst du schon fast ein Einfamilienhaus auf dem Dorf." Aber halt: Bevor du jetzt dein Erspartes in Goldbarren umwandelst, lass uns mal kurz über das Warum nachdenken. Denn hier kommt meine (offensichtlich geniale, oder?!) unpopuläre Meinung:
Gold ist das langweiligste Hobby der Welt. Es glänzt nicht, es spricht nicht, es macht nicht satt. Es liegt nur rum – und das auch noch schwer.
Leute! Wir reden hier von einem Metall, das man nicht mal anfassen darf, weil sonst die Fingerabdrücke den Wert mindern. Stell dir vor, du kaufst ein 1 kg Goldbarren. Dann liegt der zu Hause im Schließfach, und du musst dir antrainieren, ihn nicht einmal zu streicheln. "Hallo, mein Schatz", sagst du, aber er antwortet nicht. Er strahlt nicht. Er ist einfach nur... da. Ein teurer Briefbeschwerer aus der Hölle der Geldanlagen.
Und was ist mit dem Preis?
Manche sagen: "Gold ist sicher." Sicher? Für wen? Für die Bank, die dir dafür ein Schließfach vermietet? Oder für den Juwelier, der es dir für 70.000 Euro verkauft und dann, wenn du es loswerden willst, plötzlich nur noch 60.000 Euro dafür bietet? So funktioniert das nämlich: Du kaufst teuer, verkaufst günstig. Der einzige, der dabei lacht, ist der Typ mit der Lupe am Ohr.
Ich sag's euch: Wie viel kostet 1 kg Gold ist eine Frage, die man sich nur stellen sollte, wenn man vorhat, es in der Schale von Flugzeugtreibstoff zu vergolden. Oder wenn man ein Zahnimplantat braucht, das so schwer ist, dass einem der Kopf nach vorne kippt. Der Goldpreis steigt und fällt übrigens schneller als meine Laune am Montagmorgen. Gestern war es teuer, heute ist es billiger, morgen ist es wieder teurer. Manche Leute machen sich da echt verrückt.

Deshalb mein Vorschlag: Wenn du unbedingt etwas Glänzendes haben willst, kauf dir eine gute Lampe. Oder, noch besser: Spar auf ein Kilo Nutella. Das kostet zwar auch viel – aber du kannst es wenigstens essen. Und falls du wirklich ein Gold-Kilogramm besitzen willst, dann kauf es als Münze oder Barren – und verstecke es im Garten. Aber pass auf, dass der Hund es nicht ausgräbt. Denn wenn dein Labrador plötzlich mit einem 70.000-Euro-Klumpen im Maul durch die Gegend rennt, sieht die Altersvorsorge ganz anders aus.
Also: Wieviel kostet 1 kg Gold? Zu viel für meine Geldbörse und genau richtig für die Träume von Leuten, die gerne was Schweres in der Hand haben. Aber mal unter uns: Lass die Finger davon. Dein Konto wird's dir danken. Und ich? Ich bleibe beim Blechdosen-Sammeln. Da klingt es wenigstens, wenn man es fallen lässt.
