Freie Tage Für Umzug
Stell dir vor: Du ziehst um. Kartons, Klebeband, der Rücken schmerzt. Und dann sagst du deinem Chef: „Ich brauche Freie Tage Für Umzug.“ Er nickt. Aber mal ehrlich: Ist das nicht total übertrieben?
Der heilige Umzugstag
Wir tun so, als wäre ein Umzug eine Naturkatastrophe. „Oh, ich muss Kisten tragen!“ – dabei haben die meisten von uns fürstliche Möbel mit Rollen. Früher sind Siedler mit einem Pferdewagen quer durch die Prärie gezogen. Ohne freie Tage. Heute brauchen wir für den Weg vom Erdgeschoss in den dritten Stock einen ganzen Montag frei? Bitte.
„Ich hatte mal einen Kollegen, der nahm drei Tage frei, weil er seine Pflanzen umtopfen musste.“ – Das war ein schlechter Scherz. Oder?
Ich sage: Freie Tage für Umzug sind oft nur eine Ausrede, um dem Büro zu entkommen. Du willst nicht arbeiten, also denkst du dir: „Aha, ich ziehe um.“ Plötzlich ist jede Schublade ein schweres Problem. Aber Hand aufs Herz: Die meiste Zeit sitzt du bei Ikea und isst Köttbullar. Das ist kein Umzug. Das ist ein Ausflug.
Die Wahrheit über Kisten-Tragen
Klar, du musst Sachen schleppen. Aber hast du mal einen Postboten gesehen, der sich für seine Route freinimmt? Oder einen Möbelpacker, der sagt: „Tut mir leid, ich habe heute Umzug“? Nein. Die machen das täglich. Und wir? Wir brauchen einen bezahlten Tag, weil wir einen Sessel über die Treppe wuchten. Lächerlich.
Noch ein Punkt: Die Planung. Du weißt seit Wochen, dass du umziehst. Trotzdem tauchen deine Freunde mit einem Bier auf, während du mit dem Kabelbinder kämpfst. Und am nächsten Tag meldest du dich krank? „Ach, mein Rücken…“ – dabei hast du nur deine Playlist sortiert. Freie Tage für Umzug sind der Notnagel der Faulenzer. Sorry!

Mein Vorschlag
Statt drei Tage „frei“: Mach es wie ein Ninja. Zieh am Samstag um. Am Sonntag räumst du ein. Und am Montag bist du im Büro – als Held. Deine Kollegen werden sagen: „Du hast keinen freien Tag genommen? Respekt!“ Du lächelst. Denn du hast bewiesen, dass Umzug keine großartige Notlage ist. Es ist einfach nur… Bewegung.
„Freie Tage für Umzug sind der Käsekuchen des Arbeitslebens: Man liebt die Idee, aber eigentlich braucht man ihn nicht.“ – Ein weiser Mensch (vielleicht ich).
Also: Bevor du das nächste Mal um „frei“ bittest, frage dich: Ist das wirklich nötig? Oder ist es nur eine Ausrede, um dem Meeting mit Herrn Müller zu entkommen? Sei ehrlich. Dein Chef wird es dir danken. Und dein Rücken? Der ist sowieso hin – vom vielen Kistentragen. Aber das ist eine andere Geschichte.
