Arbeitslosengeld 13 Und 14 Gehalt
Stell dir vor: Du verlierst deinen Job – oh Schreck! – aber dann, wie ein Geheimtrick aus der Beamten-Wunderkiste, kommt plötzlich die Nachricht: „Arbeitslosengeld 13 und 14 Gehalt.“ Klingt wie ein schlechter Witz aus der Bibliothek der Rentnerwitze, oder? Ist es aber nicht. Es ist echt – und zwar nur für eine ganz spezielle, exklusive Truppe.
Wer kriegt den magischen 13. und 14. Monat?
Um es kurz zu machen: Nicht du, wenn du gerade „normal“ arbeitslos bist. Dieses Extra-Geld ist eine Art Urlaubs- und Weihnachtsgeld aus der Parallelwelt der Arbeitsagentur. Es gibt es nämlich nur für Leute, die vorher in bestimmten Branchen mit speziellen Tarifverträgen gearbeitet haben. Denk an Bauarbeiter, Dachdecker oder Leute, die Stahlträger aus dem Boden stampfen. Die haben das oft in ihren Verträgen stehen: 13 Monatsgehälter oder sogar 14 – und ja, dieses Zusatzgehalt wird dann auch beim Arbeitslosengeld I angerechnet. Überraschung! Du denkst, du warst die ganze Zeit über pleite, aber die Kasse sagt: „Moment, du hast noch 14 Gehälter-Rückenwind“!
Wie viel Geld ist das eigentlich?
Ein Witz unter Freunden: Arbeitslosengeld 14 klingt nach einem dicken Bonus. Die Realität? Es ist, als ob du beim Skat einen Grand-Hand ansagst – und dann nur einen Buben hast. Du bekommst nicht einfach einen 14. Monatslohn in bar in die Hand gedrückt. Nein, das System sagt: „Dein durchschnittliches Monatsgehalt war eigentlich 3.000 Euro plus die 2 Extragehälter aus dem Vorjahr, also rechnen wir alles hoch und splitten es gleichmäßig auf 12 Monate.“ Ergebnis: Dein Bemessungsentgelt – also das Geld, von dem dein Arbeitslosengeld I berechnet wird – steigt um etwa 15 Prozent. Du bekommst also jeden Monat etwas mehr, nicht plötzlich einen Klumpen. Klingt langweilig? Ist es auch – aber immerhin: Statt 1.400 Euro kriegst du vielleicht 1.600 Euro im Monat. Das reicht für einen Urlaub auf Mallorca im Discounter-Zelt statt nur im Garten!
Warum ist das so absurd?
Weil Arbeitslosengeld 13 und 14 eigentlich ein System-Widerspruch ist: Du bist arbeitslos, also hast du keine Arbeit – aber dein Geld wird berechnet, als hättest du noch die fetten Tarif-Deputate von früher. Würde man das auf alle ausdehnen, wäre das Arbeitslosengeld plötzlich ein Bayern-München-Stadion voller Geld. Aber nein, nur ein paar Handvoll Glückliche profitieren. Du denkst, die Arbeitsagentur ist ein gnadenloser Rechner? Falsch! Sie ist wie ein Opa, der einmal im Jahr anruft und „Überraschung!“ ruft – nur dass die Überraschung in komplizierten Formeln versteckt ist.
Und was bedeutet das für dich?
Nichts, wenn du Programmierer, Friseur oder Barista bist. Aber wenn du jemals auf dem Bau oder in der Metallindustrie gearbeitet hast: Jubel, Trubel, Heiterkeit – dein Arbeitslosengeld wird plötzlich zum Luxusproblem. Ansonsten: Tu so, als ob du wüsstest, wovon die Sprücheklopfer in der Kantine reden. Und wenn dich jemand fragt: „Hast du schon dein ALG 14 beantragt?“, sag einfach mit ernster Miene: „Nee, ich warte lieber auf das 15. und 16. Gehalt – das kommt ja bekanntlich mit der Rente.“ Funktioniert immer. Aber verrat niemandem, dass das ein Witz war – sonst glaubt’s noch jemand.
