2 Gramm Goldbarren Preis
Hast du schon mal versucht, einen 2 Gramm Goldbarren zu kaufen? Ich schon. Es fühlt sich an wie der Versuch, einen Schokoriegel mit Samthandschuhen zu wiegen – nur dass der Riegel fast 150 Euro kostet. Ich sage es direkt: Der 2 Gramm Goldbarren Preis ist eine einzige, glänzende Lachnummer.
Jetzt komm mir nicht mit „Aber Gold ist eine sichere Anlage!“ Klar. Genauso sicher wie mein letzter Versuch, einen angefangenen Joghurt im Kühlschrank wiederzufinden. Ernsthaft: Für weniger als 200 Euro bekommst du ein Miniplättchen, das so klein ist, dass du es beim Niesen verlieren würdest. Pinselalarm!
Warum der Preis absurd ist
Der Preis für einen 2 Gramm Goldbarren setzt sich zusammen aus dem Goldwert (je nach Tageskurs so um die 120 bis 130 Euro) plus einer fetten Prämie für den Hersteller, den Händler und – natürlich – die hübsche
„Verpackung“. Ja, die Plastikfolie kostet dich locker 20 bis 30 Euro extra. Das ist, als würdest du eine Cola kaufen, aber der Pfand beträgt 5 Euro.
Und dann diese „Feingold 999,9“ Gravur. Ich schwöre, die Hälfte der Leute, die so einen Barren kaufen, vergessen ihn in der Originalverpackung im Schuhkarton unter dem Bett. Nach drei Jahren fragt man sich: „Hatte ich nicht mal Gold? Ach ja, da hinten, neben den alten Socken.“
Meine unpopuläre Meinung
Hier kommt sie: Kauft lieber einen Goldbarren mit 10 oder 20 Gramm – oder gar keinen. Der 2 Gramm Goldbarren Preis ist im Grunde ein teurer Gag für Leute, die gerne „Ich habe Gold!“ sagen, aber eigentlich nur einen metallischen Krümel besitzen. Es ist das Gold-Äquivalent zu einem Miniaturschnaps in einer XXL-Flasche.

Stell dir vor, du gehst zu einer Party und sagst: „Ich hab’ einen Goldbarren.“ Alle schauen. Du holst einen 2-Gramm-Klumpen raus. Die Reaktion: „Aha. Sieht aus wie ein sehr teurer Flaschenöffner.“ Peinlich.
Warum trotzdem alle drauf reinfallen
Weil es glänzt! Weil es nach „sicherer Hafen“ klingt. Und weil 2 Gramm sich anhört wie „gerade noch mit dem Jahreseinkommen stemmbar“. Die Werbung sagt: „Gold für jeden!“ Ja, für jeden, der gerne für eine Briefmarke den Preis eines Luxussmartphones bezahlt.

Ich hab’s selbst getan. Ich habe einen 2 Gramm Goldbarren gekauft. Aus Neugier. Ergebnis: Das Ding liegt jetzt in einer Schublade, und ich traue mich nicht, ihn zu verkaufen, weil der Preis dann noch mal 10% unter dem liegt, was ich bezahlt habe. Herzlichen Glückwunsch, ich bin jetzt reich – an Lektionen.
Fazit: Der 2 Gramm Goldbarren Preis ist eine großartige Sache – wenn du ein Geschenk für jemanden suchst, der schon alles hat, oder für dich selbst, wenn du beweisen willst, dass du Geld verbrennen kannst. Ansonsten: Leg das Geld lieber in einen guten Wein an. Der schmeckt wenigstens, wenn er im Wert steigt. Prost!
