counter create hit

Flughafen Düsseldorf Ankunft Parken Behindertenparkplätze


Flughafen Düsseldorf Ankunft Parken Behindertenparkplätze

Stellen Sie sich vor: Sie holen Ihre Tante Greta vom Flughafen Düsseldorf ab. Sie haben sich den Ankunft-Bereich ausgesucht. Der Parkplatz kostet ein kleines Vermögen, die Schranke öffnet sich so langsam wie ein Faultier nach dem Mittagsschlaf. Und dann? Dann sehen Sie sie: die Behindertenparkplätze. Direkt am Ausgang. Leer. Drei Stück. Vier. Frei wie die frische Luft.

Meine unpopuläre Meinung? Ich finde, diese Plätze sind ein bisschen zu fein. Ich sage das als jemand, der selbst schon mit einem gebrochenen Zeh humpelte. Aber mal ehrlich: Warum sind die Behindertenparkplätze oft die einzigen Parkplätze mit Schatten, die nicht aussehen wie ein Minenfeld aus Schlaglöchern? Und warum stehen sie meist so nah am Ankunft-Eingang, dass man fast aus dem Auto direkt in die Arme seiner Liebsten fällt?

Der Luxus der kurzen Wege

Der Flughafen Düsseldorf ist nicht klein. Die Ankunft-Ebene ist ein Labyrinth aus Gehwegen, Rolltreppen und wartenden Taxis. Wer mit einem Behindertenparkplatz rechnet, hat eigentlich schon gewonnen. Ich habe einmal 20 Minuten gebraucht, um von meinem Normalparkplatz zur Tür zu kommen. In der Zeit hätte ich ein ganzes Menü bestellen und essen können. Die Behindertenparkplätze? Zehn Schritte, und Sie sind drin. Das ist kein Service, das ist ein königlicher Empfang.

“Ich habe noch nie erlebt, dass ein Mensch mit Behindertenparkplatz sich beschwert, der Weg sei zu weit. Aber ich erlebe ständig, dass Falschparker genau dort stehen, weil ‘es ja nur kurz ist’.”

Genau das ist der Punkt. Wenn die Behindertenparkplätze so extrem bequem sind, laden sie fast zur Missachtung ein. Ich sehe oft SUVs, die mit Warnblinklicht auf dem Behindertenparkplatz stehen. Der Fahrer springt raus, winkt: “Nur mal kurz den Koffer bringen!” Und ich denke mir: Ja, klar. Und wenn Tante Greta im Rollstuhl kommt? Dann steht sie da. Vor dem leeren Platz mit dem SUV drauf.

Warum die Ungerechtigkeit?

Ich schlage nicht vor, sie abzuschaffen. Nein, nein. Behindertenparkplätze sind absolut notwendig. Aber vielleicht sollten sie nicht so perfekt sein. Vielleicht sollten sie etwas weiter weg sein. Ein bisschen wie die Economy-Plätze im Flieger – okay, aber nicht direkt an der Business-Class-Bar. Dann würden die Falschparker nachdenken. “Will ich wirklich 50 Meter weiter laufen, nur weil ich den Platz klauen will?” Die meisten würden nein sagen.

Parken Am Flughafen Düsseldorf Abholung – LOCKL
Parken Am Flughafen Düsseldorf Abholung – LOCKL

Ich habe letztens einen Mann gesehen, der mit Krücken aus dem Terminal kam. Er humpelte direkt auf den Behindertenparkplatz zu – und da stand ein Smart mit einem Zettel: “Bin gleich wieder da.” Der Mann seufzte. Drehte um. Musste noch 100 Meter weiter. Irgendwann fand er einen normalen Platz. Aber die Mühe? Die war unnötig.

Ein Vorschlag für den Flughafen Düsseldorf

Lieber Flughafen Düsseldorf, ich habe eine Idee: Verlegt die Behindertenparkplätze in die zweite Reihe. Macht sie zugänglich, aber nicht direkt drin. So wie das Taxi-Warte-Zelt – praktisch, aber nicht luxuriös. Oder noch besser: Baut eine Ankunft-Schleuse mit einem Shuttle-Service für alle. Dann wäre jeder gleich nah dran. Aber nein, das wäre zu gerecht. Und Gerechtigkeit ist ja langweilig.

Anfahrt
Anfahrt

Bis dahin werde ich weiter staunen. Jedes Mal, wenn ich am Flughafen Düsseldorf ankomme, werfe ich einen neidischen Blick auf die Behindertenparkplätze. Die leeren Plätze. Die keine Fragen stellen. Ich werde weiter denken: “Hätte ich doch nur einen temporären Grund, etwas… wackelig zu gehen.” Aber ich hab ja nichts. Nur müde Beine und eine Tante, die zu viel Gepäck hat.

Also: Respekt an alle, die diese Plätze wirklich brauchen. Ihr seid die Könige des Parkens. Und der Rest von uns? Wir bleiben die armen Fußgänger auf der Ankunft-Etage. Vielleicht sollten wir einfach öfter Taxi nehmen. Oder einen Rollstuhl mieten.

Ach ja, und wer jetzt denkt: “Du spinnst doch!” – der hat recht. Das ist meine unpopuläre Meinung. Und sie bleibt auf dem Behindertenparkplatz mein eigenes kleines, komisches Abenteuer.

You may also like