Parken Flughafen Berlin Schönefeld Apcoa 1 Woche
Stell dir vor: Du stehst um 4:30 Uhr morgens am Berliner Ring, der Kaffee ist lauwarm, das Navigationsgerät zeigt „Ankunft in 12 Minuten“. Du hast einen Koffer, der schwerer ist als dein Selbstwertgefühl, und im Kopf kreist nur eine Frage: „Finde ich überhaupt einen Parkplatz, der mich nicht in den Ruin treibt?“ Ja, genau das war ich letzten Monat. Ich wollte für eine Woche nach Malle fliegen, hatte aber null Bock, 150 Euro für einen Shuttle-Service zu zahlen, der mich gefühlt durch Brandenburg fährt. Also: Parken am Flughafen Schönefeld – genauer gesagt: Parken am Parkplatz von APCOA für eine Woche. Klingt erstmal sexy, oder? (Spoiler: war es nicht ganz, aber auch kein Desaster.)
Der Moment der Wahrheit: Ankunft auf dem APCOA-Gelände
Also, ich rolle also in Schönefeld ein – oder besser gesagt: in Berlin Brandenburg, denn wir reden ja offiziell vom BER. Aber der APCOA-Parkplatz, den ich gebucht hatte, liegt noch im alten Schönefeld-Teil. Der erste Eindruck? Naja, stellen wir uns ein Feld vor, das aussieht wie ein verregneter Sonntag in Brandenburg. Die Parkplätze sind nummeriert, aber die Linien auf dem Boden? Eher eine Empfehlung. Meine Nachbarin parkte ihren SUV so, dass ich dachte, sie hätte Alkohol im Handschuhfach und ein Baby am Steuer. Aber okay: Der Preis war fair. Für eine Woche Parken habe ich etwa 45 Euro gezahlt – das ist weniger als ein Abendessen mit Freunden in Berlin. Dafür durfte ich meinen Wagen einfach abstellen und laufen.
Wie läuft das mit dem Shuttle? (Spoiler: Es ist okay)
Jetzt kommt der Teil, den alle hassen: Der Shuttle-Service. Aber ehrlich: APCOAs Shuttle war nicht so schlimm, wie mein Ex-Freund immer über seine Arbeit geredet hat. Die Busse kommen alle 10–15 Minuten, sind sauber und die Fahrer grüßen sogar. Fast freundlich. Ich stand mit meinem Koffer und einem halb geschlafenen Gesicht um 5:15 Uhr an der Haltestelle, und nach sieben Minuten kam ein weißer Kleinbus. Die Fahrt zum Terminal dauerte genau 4 Minuten. Kein Stress, keine Panik. Ich dachte: „Super, das wird ein entspannter Urlaub.“ (Spoiler: Der Urlaub war es dann auch, aber das ist eine andere Geschichte.)
Ein kleiner Haken: Das Parkhaus ist nicht überdacht
Aber jetzt mal Klartext: Der Parkplatz ist nicht überdacht. Du stehst unter freiem Himmel. Wenn du also im Februar fliegst und 20 cm Schnee erwartest, kannst du dein Auto danach erstmal ausbuddeln. Ich hatte Glück: Es war Ende September, die Sonne schien, und mein VW Polo sah nach einer Woche aus wie ein gepflegtes Auto – nur mit ein paar Tauben-Kunstwerken auf der Motorhaube. Wichtig: Notiert euch die Parkplatznummer! Ich bin extra mit dem Handy fotografiert gegangen, weil ich nach 7 Tagen Urlaub nicht mehr wusste, ob ich in Reihe C oder D stand. Glaubt mir, nach drei Gläsern Sangria ist das keine leichte Kopfrechnung.
Preis-Leistung: Lohnt sich das wirklich?
Also, für 45 Euro pro Woche bekommt man bei APCOA eigentlich ein solides Angebot. Vergleicht man das mit dem offiziellen BER-Parkhaus, wo eine Woche locker 100 Euro kostet, dann ist das echt ein Schnäppchen. Allerdings muss man bedenken: Der Shuttle fährt nur bis Terminal 5 (das alte Schönefeld). Wenn du also von Terminal 1 oder 2 fliegst, musst du umsteigen oder extra laufen. Ich bin mit dem Shuttle bis Terminal 5 gefahren und dann mit dem Skywalk rüber – hat vielleicht 10 Minuten extra gekostet. Kein Drama, aber auch nicht sonderlich entspannt. Für den Preis kann man das aber locker verschmerzen.

Was ich sonst noch sagen sollte (und warum du es trotzdem machen solltest)
Ich würde lügen, wenn ich sage, dass das Parken dort ein Erlebnis war. Es ist ein Parkplatz. Punkt. Aber für den Urlaubsstart war es effizient. Kein Rumgeeire, keine versteckten Kosten – ich habe online gebucht, bezahlt, und dann stand mein Auto sicher. Und glaub mir: Wenn du nach einer Woche Urlaub wiederkommst und dein Auto in einem Stück und ohne Kratzer da steht, bist du dankbar. Auch wenn du am Rückflug erstmal 10 Minuten suchst, weil du vergessen hast, ob du in Reihe B oder Reihe F geparkt hast. Ja, das ist mir passiert. Nein, ich will nicht darüber reden.
Fazit: Parken bei APCOA in Schönefeld für eine Woche? Kann man machen, sollte man machen, wenn man Geld sparen will. Es ist nicht luxuriös, aber es funktioniert. Der Shuttle ist okay, der Preis ist fair, und du hast mehr Geld für Cocktails am Strand. Also: Buch, park, abflieg – und wenn du zurückkommst, suchst du einfach dein Auto mit etwas Geduld. So wie ich. Aber hey, das gehört zum Urlaub dazu, oder? (Nein, eigentlich nicht. Aber trotzdem: mach’s.)
