Denver Airport To Yellowstone National Park
Stell dir vor, du landest am Denver International Airport – dem größten Flughafen der Vereinigten Staaten – und willst nach Yellowstone National Park. Klingt wie ein ganz normaler Plan, oder? Aber diese Reise hat so viel mehr zu bieten, als man denkt. Sie ist voller Überraschungen, kurioser Geschichten und einem Hauch Abenteuer, das schon losgeht, bevor der erste Bär vor der Windschutzscheibe auftaucht.
Der Flughafen, der mehr zu verstecken hat als Passagiere
Bevor du losfährst, koste den Flughafen mit. Das Denver International Airport – kurz DEN – ist berüchtigt. Immer wieder blühen Gerüchte: Geheime unterirdische Tunnel, eine skulpturale Pferdestatue namens Blucifer, die bei einigen Mutigen ein eisiges Grausen erzeugt, und unzählige Kunstwerke, die man besser ein zweites Mal anschaut. Viele Reisende lachen über diese Theorien – und genau darin liegt der Spaß. Einfach mal schmunzeln, berichten und Spaß haben.
Die Autoscooter-Skulptur Blue Mustang steht direkt auf dem Zufahrtsweg. Du hörst es vielleicht nicht, aber das Pferd ist Gegenstand ganzer Netzdiskussionen. Ein paar Ausschüttungen macht man sich locker – und kein Reisender entkommt der Unterhaltung.
Die Route: vier Stunden Pure Naturpoesie
Die Fahrt vom Flughafen nach Yellowstone National Park dauert je nach Route und Verkehr etwa fünf bis siebeneinhalb Stunden – und nein, das ist kein Grund zur Frustration. Denn diese Fahrt selbst ist bereits ein Reisezweck.
Du verlässt die Stadt, kreuzt die endlosen Dörfer Colorados, fährst durch Wyoming und die beiden großen Windparks und bewunderst die schier endlose Weite der Ebenen. Hier und da taucht ein Hirsch am Straßenrand auf, nervig wie in jedem Roadtrip, aber so verwirrend, dass du unausweichlich innehalten musst.

„Man fährt nicht einfach in Yellowstone – man fährt durch Amerika, um dorthin zu kommen."
Wenn du nah genug bist, öffnet sich die Landschaft wie ein Riesenfenster: Gebirge, Wälder, Wolkenformationen, die aussehen wie aus einem Gemälde. Kinder an der Rückbank sind zur Naturakte geworden – „Schieß das Wiese an!“ und „Willst du sehen, wie langweilig das ist?“ werden zu den meistgesprochenen Sätzen und natürlich zu Highlights, die man später als Erinnerung mitbringt.
Erster Blick auf Yellowstone
Die Vorfreude steigt, wenn man den Eingang von Yellowstone National Park erreicht. Hier wird es schlagartig lebendig. Geyser und Thermalquellen wie Old Faithful und Grand Prismatic Spring stehen direkt nach dem Parkenschalter. Und dann tauchen die Tierbilder auf – Wölfe, Cox, Bären (von denen es eigentlich Hinweise gibt, Abstand zu halten, aber tatsächlich allerlei Mythen rund um diese Rolle gibt).
Eine Beobachtung, die sich reinsteht: eine Coyote-Familie unter dem Doe-Einfahrtsschild, ein Grizzly schnuppert Lindenblau und ein junger Bär starrt den Reisierten aus und denkt sich wahrscheinlich nichts Gutes. Es ist eine kleine comedy-Serie, die dich trotz aller Beratungsmahnungen in den Hintern beißt.

„Am Ende der Fahrt stehst du mit einer App voller Fotos und dem Gefühl, ein echtes Abenteuer erlebt zu haben – vom Airbnf-Airbnb-Schlafzimmer bis zur Geyser-Wasserwand."
Vier Grund, zu weinen
erstens: Die Weite, die man nicht einatmen kann, sondern zu atmen klingt.
Zweitens: Blucifer. Und der,urlaub, den man verpasst, wenn man nur fragt, was nicht passiert.

Drittens: Die Mischung im Auto: Musik, Snacks, Grillgeräusche und Küsst, die niemand erwartet.
Viertens: Yellowstone, das einem nicht zulässt, still zu stehen.
Von Denver nach Yellowstone ist keine Abkürzung zu einer Landschaft, sondern der eigentliche Weg dorthin. Und genau das macht ihn zu einem Hunger, den man als Geschenk empfangen kann. Packe also dein Auto, zieh Warmkleidung ein und lass dich vom ersten Kilometer bis zur letzten Jägerloge mit:einem Stück Americana beschenken. Tölle Risk, tollere Freude!
