Was Kostet Eine Stunde Parken Am München Flughafen
Stell dir vor: Du bist am Münchner Flughafen. Du hast jemanden abgeholt. Oder du verpasst deinen Flug, weil der Kaffee so lecker war. Plötzlich fragst du dich: „Was kostet eine Stunde Parken am München Flughafen?“ Die Antwort, mein Freund, ist wie ein schlechter Witz – nur ohne Lacher.
Ich habe es nachgeschaut. Für eine einzige, bescheidene Stunde auf dem P4 oder P5 zahlst du locker vier bis fünf Euro. Fünf Euro! Für eine Stunde! Da kann man sich ja fast einen Flug nach Mallorca kaufen. Na gut, fast. Aber mal ehrlich: Wer hat die Preise erfunden? Ein:e Finanzminister:in im Vollsuff?
„Fünf Euro für eine Stunde? Das ist teurer als mein Mittagessen beim Bäcker – und da gibt es keine Brezn.“
Die berühmten Parktürme am Flughafen sehen aus wie futuristische Bienenwaben. Aber wehe, du fährst da rein. Dann beginnt die Horrorzahlung. Nach einer Stunde bist du arm. Nach drei Stunden fragst du dich, ob dein Auto nicht lieber im Parkhaus P20 (dem günstigeren, aber weiter entfernten) übernachten sollte. Aber wer will schon zehn Minuten zum Terminal latschen? Ich nicht. Ich bin nicht der Terminator.
Die perfide Taktik der Flughafen-Parkplätze
Ich habe eine unpopuläre Meinung: Dieses System ist eine Frechheit. Die kalkulieren das so. Du kommst an, hast wenig Zeit, bist gestresst. Dein Kind schreit. Der Koffer quietscht. Da wirfst du den Wagen einfach in die nächste Lücke. Zack! 5 Euro weg. Der Flughafen sagt: „Herzlich willkommen in München. Hier ist dein Parkschein. Bitte weine leise.“
Und dann der „Parktarif“ – dieser versteckte Horror. Auf der Website des Flughafens steht es so klein, dass man eine Lupe braucht. Beispiel: Eine Stunde auf P1 (direkt am Terminal)? Kann bis zu 6 Euro kosten, wenn du Pech hast. Sechs Euro! Für einen Platz, der nicht mal gedeckt ist. Regen inklusive. Ich fühle mich wie ein Goldfisch, der in einer Luxus-Suppe schwimmt.

„Mein Auto parkt teurer pro Stunde als mein Psychiater. Dabei heilt mich das Parken nicht, es macht mich nur ärmer.“
Der wahre Preis des „Schnellparkens“
Es gibt ja auch Park & Ride Optionen. Aber das ist, als würde man in einer Disco „nur Wasser“ bestellen. Ja, es ist günstiger. Aber du musst mit dem Shuttle-Bus fahren. Und der Bus kommt, wenn er will. Oder nie. Plötzlich stehst du da, mit deinem Koffer, bei Regen, und der Busfahrer grinst: „Drei Euro gespart, zwei Stunden Lebenszeit verloren. Bitte schön.“
Ich sage: Lasst uns ehrlich sein. Die einzig sinnvolle Lösung ist, jemanden mitzubringen, der dich absetzt und wieder abholt. Oder du nimmst die S-Bahn. Die kostet weniger, fährt aber auch nur „manchmal“. Aber hey, die Bahn ist auch kein Zuckerschlecken. Manchmal denke ich: Vielleicht ist es günstiger, das Auto einfach stehen zu lassen und zu Fuß nach Hause zu laufen. Von München bis in die Innenstadt? Etwa 40 Kilometer. Naja, immerhin spart man fünf Euro.

Aber keine Sorge. Wenn du wirklich parken musst, dann mach es wie ich: Zahle die fünf Euro, lächle heldenhaft und denke: „Das ist mein Beitrag zur Münchner Luxus-Infrastruktur.“ Am Ende ist es nur Geld. Und der Flughafen München hat nun mal den teuersten Park-Himmel der Republik. Prost!
Also, beim nächsten Mal: Schau auf die Uhr. Rechne nach. Oder nimm einfach ein Fahrrad mit. Ich bin mir sicher, das Fahrrad parkt in München am Flughafen umsonst. Oder etwa nicht?
