Parken Frankfurt Flughafen Terminal 2 P8 P9 Adresse
Die große Parkplatz-Saga: Warum P8 und P9 am Frankfurter Flughafen meine neuen Lieblingsmenschen sind
Stellen Sie sich vor: Sie sind auf dem Weg zum Flughafen Frankfurt, genauer gesagt zum Terminal 2. Sie haben einen Koffer, der sich selbstständig macht, eine Familie, die sich über alles streitet, und einen Parkplatz-Such-Alarm im Kopf. Klingt vertraut? Dann sind Sie bereit für die große Enthüllung: P8 und P9. Ja, genau die. Die, über die alle schimpfen. Die, die jeder meidet als wären sie mit Fußpilz belegt. Aber halten Sie sich fest – ich finde sie großartig. Eine kleine, unpopuläre Meinung? Absolut. Aber lassen Sie mich erklären.
Die Adresse allein klingt wie ein Zungenbrecher: Parken Frankfurt Flughafen Terminal 2 P8 P9. Es klingt nach einem Passwort für einen geheimen Club. Aber dieser Club hat keine Türsteher, sondern Schranken. Und genau diese Schranken sind das Problem. Die Leute sagen: „Da fährt man ewig im Kreis, findet nie einen Platz, und wenn dann, ist der zu weit weg!“ Papperlapapp. Ich sage: Das ist genau der Punkt.
Seien wir ehrlich: Jeder will seinen Platz direkt vor der Tür. Am liebsten mit einem roten Teppich und einem Parkwächter, der einem den Koffer in den Flieger trägt. Aber das Leben ist kein Hollywood-Film. P8 und P9 sind ehrlich. Sie sagen: „Hier ist Platz. Vielleicht ein bisschen weit. Vielleicht ein bisschen windig. Aber er gehört dir ganz allein.“ Und wissen Sie was? Genau das ist ihr Charme. Während die Parkflächen direkt am Terminal wie Sardinenbüchsen aussehen, haben diese Parkdecks Platz. Richtig viel Platz. Sie können Ihren Wagen so abstellen, dass niemand Ihnen die Tür anknallt. Ein Luxus, sage ich Ihnen!
„Ich bin einmal zehn Minuten durch P9 gelaufen“, erzählte mir ein Freund neulich, „und habe keine einzige Parklücke gesehen. Aber dann entdeckte ich, dass die Lücke hinter einem Transporter war. Und sie war breit! Wie ein kleines Wohnzimmer für mein Auto!“
Und genau das ist der Trick. Man muss sie verstehen. P8 und P9 sind wie die stillen, etwas schrulligen Verwandten auf einer Familienfeier. Alle ignorieren sie, aber sie haben die besten Geschichten. Hier zum Beispiel: die Nähe zum Gate. Ja, Sie müssen laufen. Aber dieses Laufen ist Gold wert für Ihre Beine, die dann stundenlang im Flugzeug still sitzen. Und wenn Sie mit Kindern reisen? Super! Sie können jedes Schild, jede Raumnummer und jeden Hub-Fahrstuhl zu einem „Schatzsuche-Spiel“ machen. Die Kids sind beschäftigt, und Sie haben endlich Ruhe, bevor im Flieger das nächste Chaos ausbricht.

Und dann das Beste: die Kosten. Oder? Na ja, P8 und P9 sind oft ein bisschen günstiger als die „Super-Sonic-Premium-Plätze“ direkt am Terminal. Und für diesen Preis bekommen Sie nicht nur einen Parkplatz, sondern ein Abenteuer. Ein kleines, ein bisschen langes Abenteuer. Aber was ist schon eine Reise ohne Abenteuer? Außerdem: Haben Sie schon mal den Panoramablick von der oberen Etage von P9 gesehen? Man sieht die Flieger starten und landen. Das ist kostenloses Kino für die ganze Familie, bevor Sie überhaupt im Terminal sind.
Also, liebe Leser, wenn Sie das nächste Mal zum Frankfurt Flughafen Terminal 2 fahren, und die Navi-Frau sagt: „Parken in P8 oder P9“, dann tun Sie nicht, was alle tun: Stöhnen und weiterfahren. Sagen Sie: „Ja, bitte!“ Drehen Sie die Musik lauter. Lassen Sie die Scheiben runter. Genießen Sie die einzigartige Atmosphäre eines Parkhauses, das sich nicht verstellt. P8 und P9 sind keine Parkplätze. Sie sind eine Lebenseinstellung. Eine, die sagt: Ich habe Zeit. Ich bin entspannt. Und mein Auto steht sicher in der zweiten Reihe.

Klar, es gibt Tage, da ist selbst P8 voll, und Sie müssen bis P9 ganz oben. Und dann laufen Sie. Und laufen. Und laufen. Aber dann denken Sie daran: Sie sind gleich im Flieger nach Malle, Istanbul oder New York. Und diese zwanzig Minuten Fußweg? Das sind die letzten Minuten, in denen Sie wirklich frei sind, bevor die Flugbegleiterin Ihnen erklärt, wie eine Schwimmweste funktioniert.
Also, stimmen Sie mit ein in meine unpopuläre Meinung: P8 und P9 sind die heimlichen Helden des Frankfurter Flughafens. Sie sind ehrlich, geräumig und ein bisschen komisch. Genau wie wir Reisenden. Und das ist doch etwas Schönes, oder?
