Was Kostet Parken Im Leonardo City Center Und Angrenzenden Parkhäusern
Ah, der Ausflug ins Leonardo City Center. Ein Versprechen von Shopping-Glück, Kinospaß und vielleicht einem überteuerten Smoothie. Doch bevor wir auch nur eine einzige Socke anprobieren können, stellt sich die alles entscheidende Frage des Tages: Was kostet Parken?
Mal ehrlich, dieses Gefühl kennt jeder. Du rollst mit dem Auto auf den Parkplatz zu, das Herz klopft ein bisschen. Nicht vor Vorfreude auf die neue Jeans, sondern vor der puren Angst vor der Parkscheinautomaten-Welle. Das Leonardo City Center in Lauscha ist da ja bekanntlich der heimliche Chef des Preisspiels. Und ich sage euch: Ich habe eine (ziemlich unbeliebte) Meinung dazu. Aber fangen wir mal an.
Die erste Stunde: Ein Lockvogel-Angebot?
Offiziell heißt es oft: „Die erste Stunde ist kostenlos, oder maximal bis zu 29 Minuten“ oder so ähnlich. Ha! Ein Glücksspiel. Du denkst, du bist schlau, flitzt in den Laden, holst dir schnell ein Brot – und zack, stehst du 31 Minuten später an der Kasse. Plötzlich kostet der Spaß 1,50 Euro. Die Brezel? War 1,20 Euro teurer. Der nette Mann im Leonardo lacht sich ins Fäustchen. Und du stehst da mit deiner teuren Brezel.
„Die erste Stunde ist umsonst!“ – sagt der Aushang. „Aber nur, wenn du fliegst wie ein Windhund und bezahlst wie ein König“, antworte ich grummelnd.
Die angrenzenden Parkhäuser: Die wilden Vettern
Aber nicht nur das Leonardo City Center selbst spielt verrückt. Nein, auch die angrenzenden Parkhäuser, die sich wie hungrige Aale um das Center schlängeln, haben ihre eigenen Regeln. Da gibt´s das Parkhaus Am Markt oder das Contipark irgendwo dahinter. Ein Chaos! Plötzlich kostet eine Stunde 1,80 Euro. Oder 2,00 Euro. Oder du zahlst pauschal 12 Euro für den ganzen Tag, obwohl du nur mal eben die neue Kollektion bei H&M checken wolltest.
Ich schwöre, diese Parkhäuser haben einen geheimen Preis-Klub. Die treffen sich nachts und sprechen ab: „Pass auf, wir machen den Leonardo-Parkplatz teurer, dann laufen die Leute zu mir, und ich mache dann auch noch einen drauf!“ Und wir? Wir zahlen. Immer.

Die unbeliebte Wahrheit
Jetzt kommt meine unbeliebte Meinung, also haltet euch fest: Ich finde das System perfide, aber es funktioniert. Wir regen uns auf, beschweren uns bei Freunden („1,80 Euro für eine halbe Stunde! Ein Skandal!“), aber wir zahlen trotzdem. Jedes Mal. Weil wir keine Lust haben, drei Kilometer entfernt auf einem Feld zu parken und dann im Regen zu laufen. Das Leonardo City Center weiß das. Die wissen genau: „Die Leute kommen wegen des Kinos. Die zahlen auch 3 Euro für zwei Stunden, weil sie sonst den Film verpassen.“
Und was ist mit den angrenzenden Parkhäusern? Die sind wie die fiesen Geschwister, die dein Taschengeld klauen. „Klar, der Leonardo-Parkplatz ist voll. Komm zu mir! Ich bin zwar teurer, aber ich bin näher am Eingang!“ Und du denkst: „Ja, zwei Meter näher! Wahnsinn!“ Zack, 4 Euro weg.

Ein kleiner Trost (und ein Geheimtipp)
Es gibt einen Weg, dem ganzen Schlamassel zu entkommen. Aber den verrate ich nur ungern. Gut, weil ihr es seid: Nimm den Bus! Ja, ich weiß, das klingt nach Öko-Spinner und man steht an der Haltestelle wie ein begossener Pudel. Aber stell dir vor: Keine Parkgebühr. Kein Suchen nach Kleingeld. Kein Fluchen, weil der Automat deinen 50-Euro-Schein nicht nimmt. Stattdessen: Ein Ticket für 2,50 Euro, das dich hin und zurück bringt. Und du kommst entspannt am Leonardo an, ohne das Gefühl, gerade ein teures Würstchen gegessen zu haben.
Oder ihr macht das, was ich mache: Ihr parkt auf dem Park & Ride am Ortsrand, fünf Minuten Umweg. Es nervt. Es ist unbequem. Aber wenn ihr den Cent-Betrag seht, den ihr gespart habt, fühlt ihr euch wie ein genialer Finanzminister. Und dann gönnt ihr euch einen extra großen Smoothie im Leonardo City Center. Aus Trotz. Und das ist das Leben.
Also, beim nächsten Mal: Tief durchatmen, das Kleingeld zücken, und denkt dran: Ihr zahlt nicht nur für das Parken. Ihr zahlt für das Privileg, nicht draußen im Regen zu stehen. Und das, meine Freunde, ist unbezahlbar. Oder ziemlich teuer. Je nachdem, wen man fragt.
