counter create hit

Von Kreditkarte überweisen


Von Kreditkarte überweisen

Okay, lass uns mal ganz ehrlich sein. Du sitzt da, schlürfst deinen Kaffee (oder Tee, ich urteile nicht) und denkst: „Ich muss jemandem Geld schicken. Aber wie? Ohne jetzt extra zur Bank zu rennen? Und bloß nicht wieder diese nervige Überweisungsmaske mit IBAN und BIC…“

Stell dir vor: Du hast nur deine Kreditkarte in der Hand. Kannst du damit einfach auf ein fremdes Konto überweisen? Die kurze Antwort: Ja, kann man. Die lange Antwort: Es ist ein bisschen wie Zauberei – aber mit kleinen Fallen. Lass uns das mal durchspielen, so als ob wir auf dem Sofa quatschen.

Die große Frage: Geht das überhaupt?

Früher dachte man: Kreditkarte = Zahlen im Laden oder online. Überweisen? Pff, dafür gibt’s doch das Girokonto. Aber die Zeiten ändern sich. Heute kannst du mit deiner Kreditkarte tatsächlich Geld auf ein fremdes Konto schicken. Kein Spaß. Dienste wie Western Union, Revolut oder manche Neobanken machen’s möglich. Denk an einen virtuellen Geldboten, der dein Kreditkartengeld nimmt und es als Überweisung tarnt.

Allerdings – und hier kommt das große ABER – das ist nicht dasselbe wie eine klassische SEPA-Überweisung. Du brauchst meist einen Vermittler. Aber Moment, das klingt kompliziert? Ist es nicht. Versprochen.

Wie funktioniert das in der Praxis?

Stell dir vor: Du willst deiner Freundin Lena 50 Euro schicken, weil sie die Konzertkarten vorgelegt hat. Du hast nur deine Kreditkarte parat (dein Konto ist grade im Minus, typisch). Kein Problem.

Du öffnest eine App – zum Beispiel PayPal oder Revolut. Da wählst du „Geld senden“ und nicht „mit Guthaben“, sondern „mit Kreditkarte“. Zack, gibst du Lenas IBAN ein. Der Haken? Das wird als Bargeldähnliche Transaktion gewertet. Klingt langweilig, ist aber wichtig: Die Bank denkt, du hebst Geld ab. Und das kostet meist Gebühren.

Ich sag’s mal so: Es ist bequem, aber nicht umsonst. Du zahlst oft eine kleine Pauschale (2-5 Euro) plus einen Prozentsatz. Für 50 Euro ist das vielleicht okay. Für 500 Euro? Da überlegst du besser zweimal.

Amex kosten clever managen und sparen
Amex kosten clever managen und sparen

Die versteckten Kosten – oder: Warum die Bank dich liebt

Jetzt mal im Ernst: Deine Kreditkarte ist ein teures Pflaster für Überweisungen. Warum? Weil die Bank das Risiko trägt. Du schickst Geld, das du vielleicht gar nicht hast (Hallo, Dispo!). Deswegen berechnen sie Sofortgebühren und oft sogar Zinsen ab dem ersten Tag. Klingt unfair? Ja, ist es auch. Aber es ist der Preis der Bequemlichkeit.

Ein kleiner Tipp von mir: Prüf vorher die Konditionen! Manche Karten (wie die Barclays Visa oder DKB) haben überraschend niedrige Gebühren für solche Transaktionen. Andere (Hust, PayPal mit Kreditkarte Hust) nehmen dir ordentlich was ab. Frag vorher deine Bank – oder googel wie ein Detektiv.

Wann lohnt sich das wirklich?

Ganz ehrlich: Nur in Notfällen. Wenn du irgendwo in Südfrankreich sitzt, dein Girokonto leer ist und der Vermieter bar will – dann ja. Oder wenn du schnell jemandem in ein anderes Land Geld schicken musst. Klassische Banküberweisungen dauern Tage. Mit der Kreditkarte geht’s oft in Minuten – bis zur nächsten Stunde.

Aber für Alltagskram? Für die Spritze beim Bäcker oder das Geburtstagsgeschenk? Nein, lass es. Da ist eine normale Überweisung oder sogar Bargeld günstiger. Sonst zahlst du am Ende mehr Gebühren als der Betrag wert ist. Und dann sitzt du da und denkst: „Hätte ich doch nur mein Girokonto benutzt…“

Geld auf die Kreditkarte überweisen: Wie geht das eigentlich?
Geld auf die Kreditkarte überweisen: Wie geht das eigentlich?

Meine ehrliche Meinung (und ein bisschen Augenzwinkern)

Ich liebe Kreditkarten. Sie sind praktisch, sexy und geben einem das Gefühl, ein reicher Erwachsener zu sein. Aber für Überweisungen? Bäh. Es fühlt sich an wie mit dem Ferrari zum Briefkasten fahren – es geht, aber wozu?

Mein Tipp: Behalte deine Kreditkarte fürs Bezahlen. Für Überweisungen nutz lieber dein Girokonto, PayPal mit Guthaben oder Dienste wie Klarna (wenn du clever bist). Wenn du aber wirklich, wirklich nicht anders kannst – dann mach es. Aber schau genau hin. Gebühren, Zinsen, Wechselkurse – die können dich schneller ärgern als ein verregneter Urlaub.

Ach ja, und noch was: Niemals für dubiose „Freunde“ oder „Gewinnspiele“ nutzen. Das ist wie Kaugummi auf dem Schuh – klebt eklig und nervt.

So, genug Fachsimpelei. Jetzt trink deinen Kaffee aus (oder Tee) und überleg, ob du wirklich die Kreditkarte zücken musst. Oder ob es nicht doch der gute alte Dauerauftrag tut.

PS: Ich übernehme keine Haftung, wenn du jetzt aus Jux 100 Euro überweist und die Bank dich liebt – im negativen Sinne. Aber du weißt ja: Die Würze liegt im Risiko. Oder so ähnlich.

You may also like