Erhöhte Familienbeihilfe Beantragen
Hast du schon einmal gehört, dass Familien in Österreich mehr Geld vom Staat bekommen können, wenn ein Kind studiert oder eine spezielle Ausbildung macht? Das nennt sich erhöhte Familienbeihilfe – und es ist wirklich einfacher zu beantragen, als man denkt.
Dieser kleine Betrag ist mehr als nur ein Bonus. Er soll Familien finanziell entlasten, wenn die Ausbildungskosten steigen – etwa für Lehrbücher, Fahrtkosten oder eine eigene Wohnung. Der Zuschlag macht oft rund 170 Euro pro Monat aus, zusätzlich zur normalen Familienbeihilfe.
Der Clou: Du musst ihn nicht jedes Jahr neu beantragen, aber der erste Antrag ist entscheidend. Versäumst du den Termin, verlierst du das Geld für die vergangenen Monate. Ein einfaches Formular und ein Nachweis über die Ausbildung reichen oft aus.
Stell dir vor, dein Kind beginnt mit 18 ein Studium. Dann kannst du die erhöhte Beihilfe beantragen, sobald die erste Immatrikulation bestätigt ist. Das Geld hilft dann etwa bei der Miete für das Studentenzimmer oder für den Laptop, den alle brauchen.
Ein weiteres Beispiel: Dein Kind macht eine Lehre und besucht die Berufsschule. Auch hier bekommst du den Zuschlag – und zwar automatisch, wenn du die Schulbesuchsbestätigung einreichst. Kein großer Aufwand, aber spürbare Hilfe im Alltag.

Viele Eltern wissen gar nicht, dass die erhöhte Familienbeihilfe auch für Kinder mit Behinderung oder in speziellen Förderprogrammen gilt. Hier kann der Zuschlag sogar noch höher ausfallen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Ein Anruf bei der Finanzabteilung kann da Überraschungen bringen.
Wie beantragst du sie am besten? Gehe auf die offizielle Seite der Finanzverwaltung (FinanzOnline) und suche nach dem Formular „Beih 1“. Du kannst es auch papierlos mit deiner Handy-Signatur erledigen – das geht in weniger als 10 Minuten.

Ein praktischer Tipp: Lege einen Ordner an mit allen Schul- oder Unibescheinigungen. So hast du die Nachweise immer griffbereit, wenn das Finanzamt nachfragt. Und denk dran: Der Antrag muss spätestens fünf Jahre nach dem Ausbildungsende gestellt werden – also am besten sofort machen.
Falls du unsicher bist, ob dein Kind in eine förderfähige Ausbildung geht: Frage direkt in der Schule oder Uni nach. Viele Studienberatungen haben dazu sogar Merkblätter. Es lohnt sich, denn das Geld kommt monatlich auf dein Konto – ohne großen Zusatzaufwand.
Also: Kein Grund, den Antrag zu scheuen. Die erhöhte Familienbeihilfe ist eine faire Unterstützung für Familien, die in die Zukunft ihrer Kinder investieren. Ein kurzer Klick kann dein Budget spürbar entlasten – probier es aus!
