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Während Karenz Geringfügig Arbeiten Bei Anderer Firma


Während Karenz Geringfügig Arbeiten Bei Anderer Firma

Stell dir vor: Du bist in Karenz, zu Hause mit dem Baby, Windeln wechseln, stillen, schlafentzug. Und plötzlich denkst du: „Ich könnte ja mal wieder ein bisschen arbeiten – aber nur ganz wenig, und am besten bei einer anderen Firma.“ Klingt verrückt? Ist es auch – aber auf eine total charmante, fast schon freche Art.

Das kleine Schlupfloch für gestresste Eltern

Die Sache ist nämlich: Während der Karenz darfst du in Österreich ganz legal geringfügig arbeiten. Das heißt, du verdienst maximal 551,10 Euro im Monat (Stand 2025) und zahlst keine Sozialversicherung extra – dein Partner oder die Firma übernimmt das. Aber das Besondere: Du darfst das bei einer völlig anderen Firma machen als deiner Hauptarbeitgeberin. Warum? Weil dein Karenz-Arbeitgeber dich ja freistellt, aber nicht blockiert. Du bist quasi eine Geheimagentin im Mini-Job-Universum.

„Ich habe während der Karenz an zwei Vormittagen pro Woche in einer kleinen Buchhandlung gejobbt. Das war mein persönlicher Escape – ohne Windeln, mit Kaffee und Krimis. Ein Traum!“ – Melanie, 34

Warum das so unterhaltsam ist

Es ist fast wie ein kleines Abenteuer. Du tauchst aus der Babyblase auf und betrittst eine ganz andere Welt. Vielleicht verkaufst du Kuchen in einer Bäckerei, während du sonst Brei löffelst. Oder du hilfst in einem Modegeschäft, während du zu Hause in Jogginghose rumhängst. Der Kontrast ist köstlich. Plötzlich bist du nicht nur „Mama“ oder „Papa“, sondern auch die nette Kollegin von der Theke. Das macht süchtig.

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Und das Beste: Du hast keine Verantwortung. Kein Meetingdruck, keine Karriereleiter. Nur ein bisschen Geld, ein paar nette Leute und das Gefühl, wieder erwachsen zu sein – aber ohne den Stress. Einfach nur geringfügig.

Die Sache mit dem Zeitgefühl

Weißt du, was wirklich lustig ist? Du denkst: „Ach, zwei Stunden die Woche – das schaff ich locker.“ Aber dann sitzt du da, mit Babyphone in der Tasche, und hörst, wie dein Kind zu Hause brüllt. Plötzlich wird jede Minute kostbar. Die Kollegen wundern sich, warum du ständig auf dein Handy schielst. Du erklärst: „Karenz!“ – und alle nicken wissend. Es ist ein bisschen wie ein Geheimcode unter Eltern.

Arbeitsvertrag für geringfügige Beschäftigung: Inhalt, Muster, Vorlage
Arbeitsvertrag für geringfügige Beschäftigung: Inhalt, Muster, Vorlage

Trotzdem: Dieses winzige Arbeitsfenster gibt dir das Gefühl, die Kontrolle zurückzugewinnen. Du triffst Erwachsene, redest über Nichtigkeiten – und merkst: Die Welt dreht sich weiter, auch ohne dich rund um die Uhr. Das ist befreiend.

Aber Achtung, die Regeln!

Natürlich gibt es Fallstricke. Dein Hauptarbeitgeber muss zustimmen – aber die meisten sind cool, solange du nicht bei der Konkurrenz arbeitest. Und du darfst nie über die Geringfügigkeitsgrenze kommen, sonst zahlst du plötzlich Sozialversicherung nach. Ein kleiner Balanceakt, aber machbar. Viele Mütter und Väter sagen: „Das ist mein persönlicher Freiraum, den lass ich mir nicht nehmen.“

Geringfügige Beschäftigung | Arbeiterkammer
Geringfügige Beschäftigung | Arbeiterkammer

Ein Mini-Job mit Maxi-Wirkung

Die eigentliche Magie liegt im Kopfkino. Du stellst dir vor, wie du in einer anderen Firma arbeitest – vielleicht in einem Café, einem Büro oder einem Kindergarten. Plötzlich bist du nicht nur Eltern, sondern auch Bäcker, Buchhalter oder Künstler. Das kitzelt das Ego und bringt neuen Schwung in den Alltag. Und wenn du dann nach Hause kommst, riechst du nach Kaffee statt nach Babybrei – und dein Kind freut sich genauso auf dich wie vorher.

„Ich habe während der Karenz bei einem Modeladen gearbeitet. Nach drei Monaten wusste ich: Das will ich später hauptberuflich machen. Heute leite ich die Filiale.“ – Thomas, 41

Also, trau dich! Schnapp dir dein Babyphone, such dir eine andere Firma und genieße das kleine, freche Abenteuer namens geringfügig arbeiten in der Karenz. Es ist die beste Entschuldigung, mal wieder richtig Kaffee zu trinken – ohne Milchpulver.

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