Erste Bank Wien 1100
Stell dir vor: Du stehst an einem verregneten Dienstagmorgen in der Favoritenstraße, die U-Bahn hat Verspätung, dein Kaffee ist kalt, und du musst dringend Geld überweisen. Nicht einfach irgendwo, sondern genau in Erste Bank Wien 1100. Klingt nach einem Albtraum? War es nicht.
Ich stand da, Tropfen auf der Nase, und dachte: „Na super, die Filiale am Reumannplatz – bestimmt voll bis zum Gehtnichtmehr.“ Aber dann ging alles ganz schnell. Eine freundliche Dame mit einem echten Lächeln – keinem aufgeklebten Bank-Lächeln – öffnete mir die Tür, bevor ich überhaupt klingeln konnte. Und plötzlich war der Regen draußen, und drinnen roch es nach frischem Gebäck. Ja, Gebäck. In einer Bank. Wenn das kein gutes Zeichen ist.
Willkommen im 10. Bezirk: Wo Beton auf Barock trifft
Die Erste Bank Wien 1100 ist nicht einfach irgendeine Filiale. Sie liegt im Herzen von Favoriten, einem Bezirk, den viele Wiener lieben oder hassen – aber selten neutral sehen. Hier treffen sich Billa und Bosna-Stand, türkische Bäckereien und traditionelle Kaffeehäuser. Und mittendrin: die Bank. Aber nicht so, wie du denkst. (Kein marmorner Schaltertempel, sondern fast schon ein Wohnzimmer mit Kontoauszügen.)
Die Filiale am Reumannplatz 18 (ja, genau da, wo der Markt ist) hat sich in den letzten Jahren neu erfunden. Sie ist hell, modern und irgendwie menschlich. Die Mitarbeiter:innen kennen viele Kunden mit Vornamen – nicht, weil sie aufdringlich sind, sondern weil der Bezirk einfach so tickt. Ein bisschen wie eine große, chaotische Familie.
Der echte Grund, warum du hierherkommen solltest
Klar, du kannst auch online alles erledigen. Aber manchmal – und jetzt mal ehrlich – brauchst du einen echten Menschen, der dir sagt: „Mach dir keinen Kopf, das kriegen wir hin.“ Genau das passiert hier. Die Berater:innen sind keine Vertreter von irgendwelchen abstrakten Finanzkonzernen, sondern echte Favoritner. Sie kennen die Sorgen der Anwohner: von der ersten Wohnungsfinanzierung über den Kredit für den Gastro-Betrieb bis zur Altersvorsorge.
Besonders cool: Es gibt keine Schlangen an den Schaltern. Oder besser gesagt: keinen klassischen Schalter. Du setzt dich an einen Tisch, bekommst einen Tee (oder Kaffee, der im Übrigen besser ist als in manchen Cafés), und dann wird geredet. Keine Hetze, keine Standardfloskeln. Quasi wie bei einem Date mit deinem Geld – aber entspannter.

Und falls du denkst: „Das ist doch nur Werbung“ – probier es aus. Ich hab’s gemacht. Die Frau, die mich beraten hat, hat sogar meinen Namen falsch ausgesprochen und sich dann dafür entschuldigt – auf türkisch, weil sie dachte, ich wäre vielleicht von dort. Fand ich sympathisch. (Bin ich nicht, aber egal.)
Die kleinen Dinge, die zählen
Die Erste Bank Wien 1100 punktet nicht mit Glitzer, sondern mit Service. Du willst einen Kredit für deine Geschäftsidee? Die haben ein eigenes Gründer:innen-Programm. Du brauchst einen Safe für deine Sparbüchse? Kein Problem. Du willst einfach nur Bargeld abheben, ohne von einem Automaten angemotzt zu werden? Die Automaten sind neu, schnell und – man glaubt es kaum – sauber. (Ja, das ist ein Kompliment, Wien.)
Und dann ist da noch der „Service-Point“ – eine Art Hafen für alle, die sich in der digitalen Welt verloren fühlen. Die Mitarbeiter:innen zeigen dir, wie die App funktioniert, erklären dir, warum dein Konto minus ist („Weil du gestern zu viel Döner bestellt hast, gell?“), und das alles ohne erhobenen Zeigefinger. Ehrlich, ich hab schon mehr gelacht in dieser Bank als in manchen Comedy-Clubs.

Fazit? (Ok, doch ein kleines bisschen Werbung)
Ich will dir jetzt nicht einreden, dass du deine Hausbank wechseln sollst. Aber wenn du im 10. Bezirk wohnst oder arbeitest, dann schau mal vorbei. Die Erste Bank Wien 1100 ist mehr als eine Filiale – sie ist ein Ankerpunkt. Ein Ort, wo du nicht nur Geld holst, sondern auch ein bisschen Orientierung. Und einen guten Kaffee.
Also, nächstes Mal, wenn du am Reumannplatz aus der U1 steigst, geh nicht gleich zum Dönerstand. Geh in die Bank. Nur um zu schauen. Du wirst überrascht sein. Oder aber du triffst mich dort, und ich erzähl dir, wie ich meinen Kaffee an der Tür verschüttet habe. Passiert nur mir. Aber dafür gibt’s in der Bank auch Papiertücher. Kein Witz.
P.S.: Sie haben auch einen SB-Bereich, der 24/7 geöffnet ist. Für alle, die um 3 Uhr morgens plötzlich das Bedürfnis haben, ihre Sparrate zu ändern. Kein Urteil.
