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Bank Austria Hietzinger Hauptstraße


Bank Austria Hietzinger Hauptstraße

Stellen Sie sich vor: Sie schlendern die Hietzinger Hauptstraße entlang, zwischen edlen Boutiquen und duftenden Kaffeehäusern. Plötzlich fällt Ihr Blick auf ein Gebäude, das aussieht wie ein kleiner, eleganter Palast. Es ist die Bank Austria Filiale. Ja, genau – eine Bank! Und diese hat eine Geschichte, die so überraschend ist wie ein Heurigen-Besuch im Regen: nämlich richtig erfrischend.

Wo früher die "Baronin" wohnte

Dieses Haus in der Hietzinger Hauptstraße 28 war nämlich nicht immer eine Bank. Bevor hier Geld gezählt und Konten geführt wurden, lebte hier eine adelige Dame – eine echte Baronin. Man stelle sich vor: Sie schlief in Räumen, in denen heute die Kontoauszugsdrucker summen. Vielleicht hat sie auf dem Balkon gestanden, der noch heute existiert, und hat den Kaiserschmarrn-Duft von nebenan eingeatmet. Das Gebäude selbst wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Stellen Sie sich ein Wien vor, in dem Fiaker um die Ecke bogen und die Leute noch mit Zylindern herumliefen. In diesem Ambiente hat die Bank ihren allerersten Schalter aufgemacht – und das seit über 100 Jahren!

"Wenn die Wände dieser Bank sprechen könnten, würden sie Ihnen verraten, dass hier früher mit Golddukaten geklimpert wurde – heute klingt es eher nach Münzen, die in den Einkaufswagen am Billa fallen."

Das "Geheimnis" der Kupferkuppel

Was die meisten Spaziergänger gar nicht bemerken: Der Eingang der Bank Austria in Hietzing ist ein kleines Kunstwerk. Über der Tür prangt eine kupferne Kuppel, die an eine Miniatur-Ausgabe der Hundertwasserkirche erinnert. Ein lustiger Zufall: Früher haben hier Hutmacher und Posamentierer ihre Waren angeboten – also Leute, die Hüte und Schnickschnack verkauften. Das erklärt vielleicht, warum die Bank so dekorativ ist. Heute können Sie dort nicht nur Ihr Konto verwalten, sondern auch die hübscheste Bank-Halle Hietzings bestaunen. Der Marmor glänzt, die hohen Decken lassen einen staunen – und die Schlangen an den Schaltern sind meistens kurz. Das ist der wahre Luxus!

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Ein versteckter Schatz für die Nachbarschaft

Aber das Herz der Geschichte schlägt nicht im Tresor. Es schlägt auf der Straße. Denn diese Bank Austria ist mehr als ein Kreditinstitut. Sie ist ein sozialer Knotenpunkt. Fragen Sie mal den älteren Herrn, der jeden Morgen die Kronen Zeitung liest, während er auf seine Überweisung wartet. Oder die Studentin, die sich hier mit einem kostenlosen Kaffee (ja, den gibt's!) für die Uni stärkt. Die Banker hier kennen ihre Kunden mit Namen – und nicht nur über die Kontonummer. Wenn der Hietzinger Markt um die Ecke ist, bringen manche Mitarbeiter sogar frische Marillenknödel für das Team mit. Es ist eine Bank wie aus einem Österreich-Film – nur ohne Heurigen-Puschel und dafür mit einem modernen Geldautomaten.

BAWAG - Hietzing am Platz | BWM Designers & Architects
BAWAG - Hietzing am Platz | BWM Designers & Architects

Warum Sie unbedingt hin sollten

Selbst wenn Sie kein Konto bei der Bank Austria haben: Schauen Sie mal rein. Sagen Sie einfach, Sie wollen die historische Halle besichtigen. Die Leute dort freuen sich über neugierige Besucher. Und vielleicht entdecken Sie ja das kleine Detail, das kaum einer kennt: Im hinteren Bereich gibt es eine unscheinbare Tür – die führt in einen Innenhof, der so still und grün ist, dass man hier mitten in der Stadt das Gefühl hat, im Lainzer Tiergarten zu sitzen. Kein Scherz, das ist einer der bestgehüteten Geheimtipps von Hietzing!

Also: Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, beim nächsten Spaziergang auf der Hietzinger Hauptstraße kurz in diese Bank zu huschen. Sie werden sehen: Man kann selbst beim Geldabheben noch etwas Wunderbares entdecken. Vielleicht ein Stück Wiener Architektur, vielleicht ein freundliches Lächeln. Oder zumindest eine neue Lieblings-Parkbank im Innenhof.

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